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Von nackten Kaisern, Hochstaplern, Selbstbedienern und Ponzi-Spielern

Daß nicht nur ein „Kaiser“ unserer verrückten Menschenwelt nackt ist, wissen wir längst.
Da können die Notenbanken noch so viel Geld schöpfen und es skrupellosen Politikern, Spekulanten und Bankstern in die Taschen stopfen: Die „Kaiser“ bleiben nackt und man wird sie vielleicht schon eines gar nicht mehr so fernen Tages durch die Straßen treiben. Denn der Schaden für Millionen fleißige Menschen wird immens sein, wenn die Stunde der Wahrheit kommt.

Das Problem der Überschuldung von Banken, Staaten und Großspekulanten auf Kosten der „kleinen Leute“, soliden Arbeitern und Sparern mittels Null- und Negativzinsen zu lösen, war von Anfang an ein Verbrechen am allgemeinen Wohl. Hochstapler und Ponzi-Spieler hätten die Menschheit schon vor Jahrtausenden von allen Sorgen des Daseins befreit, wenn dies einfach mit Gelddrucken und Geldverteilen möglich gewesen wäre. Daß die politisch Verantwortlichen Täuschung und Enteignung ihrer Völker durch Bankster und ihre nützlichen Idioten nicht nur zuließen, sondern ihnen sogar den Weg bereiteten, macht alles noch viel schlimmer.

Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

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Das weltweite Kreditvolumen ist in den letzten Jahren geradezu schwindelerregend angestiegen, ohne daß dem eine entsprechende Zunahme realer Vermögenswerte gegenübersteht. Die Preise von Anleihen, Aktien und Immobilien in gefragten Lagen wurden dadurch auf irreale Höhen getrieben. Käufer, die sich für den Kauf solcher Spekulationsobjekte hoch verschulden, riskieren im Falle eines autonomen Zinsanstiegs beim Platzen der Spekulationsblasen den Ruin. Wer meint, das könnten die Notenbanken durch fortgesetztes Gelddrucken und mit Null- oder Negativzinsen verhindern, wird bald sein Fiasko erleben.

Daß Rohstoffe die Inflationierung nicht mitmachen beweist eindeutig, daß es keine reale wirtschaftliche Basis für diese Vermögenspreisinflation gibt. Einzig bestimmte sehr knappe Edelmetalle wie z.B. Gold und Silber sollten – weil sie vor den Folgen des unvermeidlichen Platzens der Vermögenspreisblasen schützen – preislich anziehen. Das würden sie gewiß auch, wenn nicht gezielt platzierte massenhafte Papiergold(leer)verkäufe an der COMEX (auf Initiative der FED?) immer wieder dagegen arbeiten würden – offensichtlich um möglichst viele Menschen über den Ernst der Lage zu täuschen und sie daran zu hindern, ihr Geld vor dem unvermeidlichen Platzen der Vermögenspreisblasen in Sicherheit zu bringen.

Wenn man sieht, was in der Finanzwirtschaft mit Duldung oder gar Förderung von Politik und Notenbanken wie selbstverständlich geschieht, fragt man sich, ob es nicht dringend geboten wäre, den Begriff des Verbrechens neu definieren, um ihn überhaupt noch sinnvoll gebrauchen zu können.

Der außer Rand und Band geratene Banksterismus kann nicht darüber hinweg täuschen, daß es realwirtschaftlich gar nicht gut aussieht in der Welt. In den USA stauen sich seit Monaten schon die Neuwagen bei den Händlern – erfahrungsgemäß ein ganz schlechtes Zeichen. US-Unternehmen haben ihre Verschuldung in den letzten 10 Jahren um mehr als ca. 8.000 Milliarden Dollar (8.000.000.000.000!) erhöht und bereits jedes zehnte US-Unternehmen soll Schwierigkeiten haben, seine Zinslasten trotz gegenwärtiger Minimalzinsen aus seinen Gewinnen zu tragen. Der Staat ist mit rund 20 Billionen Dollar (20.000.000.000.000!) bis zur derzeit zulässigen Grenze verschuldet und wird diese Schulden nie mehr abtragen können (woran allerdings sowieso niemand von den Verantwortlichen denken dürfte). Wenn Trump nicht noch viel mehr Schulden machen kann – und das ist durchaus wahrscheinlich – sind seine Wahlversprechen allesamt Makulatur – jedenfalls soweit sie das Wohl der großen Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner betreffen. Für die bleibt dann alles beim schlechten Alten.

Trump hat nach Lage der Dinge nicht die geringste Chance, den „Abgehängten“ unter seinen Landsleuten wieder zu akzeptablen Einkommen zu verhelfen – wenn er das überhaupt jemals vorhatte. Im Gegenteil. Die USA sind faktisch pleite und hängen nur noch am Tropf eines – Dank seiner allerdings schwächer werdenden Stellung als Weltleit- und Reservewährung – kraß überbewerteten Dollars. Russland und China arbeiten beharrlich und systematisch daran, den Dollar in den Orkus der Geschichte zu befördern. Mit unablässigen Goldkäufen und einem inzwischen beachtlichen Portfolio an Goldminen machen sie sich vom manipulierten Goldhandel an der COMEX unabhängig und legen Goldreserven an, die ihnen ermöglichen werden, eine goldgedeckte neue – stabile – Weltleit- und Reservewährung zu schaffen. Die us-amerikanischen Bankster helfen dankenswerter Weise dabei kräftig mit, indem sie den Goldpreis (solange sie dazu noch in der Lage sind) so niedrig wie nur möglich halten und damit den Aufwand der Chinesen auf ein sehr wohlfeiles Maß begrenzen.

Daß Deutschland trotz (oder eher wegen) seiner Exportüberschüsse ungeschoren aus der allmählich kulminierenden Weltmisere herauskommt, können nur notorische Ignoranten oder Schwachsinnige glauben. Denn auch hierzulande sind die Vermögenspreisblasen reif zum Platzen. Die wirtschaftlichen Folgen werden auch bei uns wie überall in der Welt vor allem die Schwächsten tragen. Sie werden den Bessergestellten aber zunehmend das Leben sauer machen. Die Zahl der jetzt schon – offen ausgewiesenen und in „Maßnahmen“ versteckten – insgesamt mehr als 6 Millionen Arbeitslosen wird dann schneller ansteigen als die Arbeitsämter sie registrieren können.

Auf die große Mehrheit der „kleinen Leute“ bis weit hinein in den Mittelstand werden mit dem unvermeidlichen autonomen Ende des Ponzi-Spiels der Notenbanken unvermeidlich schwierige Zeiten zukommen. Welche politischen Auswirkungen das haben wird, läßt sich nur ahnen. Wahldemokratien bieten keine Sicherheit gegen Ausbeutung und soziale Deprivation, aber auch keine gegen das Aufkommen von Radikalen, die es verstehen, zunehmende Unzufriedenheit derer, die sich von den „Eliten“ betrogen fühlen, für ihre Zwecke zu nutzen. Die Geschichte beweist, daß die Völker immer wieder den gleiche bitteren Preis zahlen, wenn Politiker – sei es im christlichen, sozialen oder sonst einem bunten Mäntelchen – an den Schalthebeln des Staates sitzen und das Volksvermögen zu Gunsten ihrer Klientele verwalten anstatt sich konsequent für das allgemein Wohl zu engagieren.

Selbstverständlich zahlen die Schwachen immer die Zeche für die Starken. „Wer sich nicht wehrt, wird untergekehrt“, lautet Prof. Querulix‘ lapidare Funktionsbeschreibung menschentierischer Gesellungen. Aber solange sie wenigstens noch wählen dürfen, können die Menschen noch Zeichen setzen. In Großbritannien haben es viele gerade getan und der Selbstherrlichkeit eine schallende Ohrfeige verpaßt.

Seit vielen Jahren beobachtet Prof. Querulix das ebenso interessante wie fragwürdige Treiben der Menschentiere und vor allem das ihrer „Eliten“. Seine Beobachtungen und Kommentare dokumentiert er in der eBook-Reihe „Tacheles“. 7 Bände sind bisher erschienen. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.

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Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix, zeitlos-zeitgeschichtliche Beobachtungen und Kommentare, bisher 7 Bände eBooks, je 180-280 S., je 9,95 Euro
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16.06.2017 08:16

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