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Wälder werden verheizt und schwinden weltweit

(pur). Wälder sind voller Leben, Heimat ungezählter Tiere und Pflanzen, Lebensraum von Millionen Menschen - Plantagen sind nichts davon, sondern grüne Wüsten.
Trotzdem reden die Vereinten Nationen solche Monokulturen als Wälder schön. Sie öffnen damit der Zerstörung der Natur Tür und Tor.
Regenwälder werden abgeholzt und durch Kautschukplantagen ersetzt? Nach der Definition der UN-Welternährungsorganisation FAO ist das kein Waldverlust.
Üppiges Grasland wird zerstört, um industrielle Baummonokulturen anzupflanzen? Die FAO nennt das Aufforstung.

Beispiele aus Europa:

Mitten im Nationalpark Poloniny in der Slowakei kreischen die Motorsägen. Die Holzfäller flüchten, als die Reporterin des ORF mit ihnen reden will. Die Journalistin entlarvt den Irrsinn der EU-Politik, die diese Waldvernichtung subventioniert. Die Stämme werden nämlich zu Pellets und Hackschnitzel verarbeitet – und verheizt...

In Rumänien verschwinden einige der letzten Urwälder Europas für die Pelletproduktion. Die Wälder der Karpaten gehören zu den letzten Urwäldern Europas. Hier leben noch Bären, Wölfe und Luchse; Tierarten, die aus vielen Ländern bereits verschwunden sind. Trotzdem schlagen holzverarbeitende Firmen ganze Berghänge kahl. Eine bedeutende Rolle bei der Vernichtung rumänischer Wälder spielt eine Holzindustrie-Firma aus Österreich. Die Firma kaufe „absichtlich und bewusst“ illegal geschlagenes Holz, sagt Alexander von Bismarck von der Environmental Investigation Agency (EIA), deshalb müsse Rumäniens Umweltministerium den illegalen Holzhandel entschieden bekämpfen...

Beispiele aus Afrika:

Waldzerstörung für Konzerne der Chemie- und Lebensmittelindustrie in Nigeria: Satellitenbilder belegen, dass seit 2011 auf vielen Flächen immer stärker gerodet wird. Sogar im Cross River Nationalpark und in der Ekinta Forest Reserve sollen Palmöl-Plantagen entstehen. Die Wälder sind ein Hotspot der Artenvielfalt. Schimpansen und Stummelaffen leben hier. Keine Primatenart Afrikas ist stärker gefährdet als der dortige Tiefland-Gorilla. Bis zu 20.000 Menschen leiden in Nigeria unter einem einzigen Palmöl-Konzern. Dieser mache „das Leben der Leute mit dem Bulldozer platt“, sagt der Umweltschützer Godwin Ojo. Bisher konnten die Einheimischen auf ihrem Land so viel ernten, wie sie zum Überleben brauchen. Jetzt sind viele verarmt...

Wunderschöner Regenwald bedeckt weite Teile der Zentralafrikanischen Republik. Doch der Wald ist durch Abholzung und Bürgerkrieg bedroht. Europa finanziert durch illegalen Holzhandel die brutalen Milizen. Holzfirmen bezahlen den Rebellen an Checkpoints illegale Steuern und entrichten Schutzgeld in Millionenhöhe. Deutschland ist besonders stark in den blutigen Holzhandel verstrickt: 32 Prozent der Exporte gehen in die Bundesrepublik. Die Wälder der Zentralafrikanischen Republik liegen im Kongobecken und sind damit Teil eines der größten Regenwaldgebiete der Erde. Sie sind Heimat von Flachlandgorillas und Waldelefanten...

Einzelheiten sowie weitere (Regen)Wald-Projekte, Kampagnen/Aktionen im Internet auf der RdR-Hompage unter http://www.regenwald.org

26.08.2015 16:36

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Jupiterweg 15
22391 Hamburg
Tel.: 040-4103804
Fax: 040-4500144
Mail:
Web: www.regenwald.org
Facebook: www.facebook.com/rettetdenregenwald
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Klaus Schenck
Tel.: 030-51736879
































Einzelheiten sowie weitere (Regen)Wald-Projekte und Aktionen im Internet unter www.regenwald.org

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