Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Politik

Warum die Rente mit 70 gar nicht nötig ist

Die Rentenkassen sind leer. Diejenigen, die gerade die Beiträge sogar noch gesenkt haben, sollten aber nicht darüber lamentieren.
Sie sind selbst Schuld an der Misere. Der künftig stark wachsende Geldbedarf ist seit langem bekannt, und man hätte längst eine vernünftige Lösung haben können.

Einfach das Rentenalter noch weiter heraufzuzusetzen, wäre allerdings eine Schnapsidee. Zwar wäre der Renteneintritt mit zum Beispiel 70 oder gar 72 Jahren in den Verwaltungsberufen sowie bei Verbänden und in der Politik ein überschaubares Problem. Aber Rente mit 70 für Bauarbeiter, für Polizisten im Streifendienst, für LKW- und Busfahrer? Da hätte man wohl am Ende ein schönes Durcheinander mit zahlreichen Ausnahmen und vorzeitigen Verrentungen.

Eine solche Renten-„Reform“ sollten wir uns ersparen. Sie wäre nichts weiter als eine Flickschusterei der miesesten Art bei der es nur wieder um die Befriedigung der Wünsche von Parteiklientelen ginge.

„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF) oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook (ePub), je 9,95 Euro

[Großes Bild anzeigen]

Die Privatisierung der Rentenversicherung hat sich als Luftblase erwiesen. Die großen Profiteure sind die Versicherungen, die sich ja auch bei den Protagonisten dieser „Lösung des Rentenproblems“ schon bedankt haben. Die Versicherten sind die Dummen, waren es immer schon und sind es jetzt komplett, weil Draghi ihnen mit seiner Hazard-Geldpolitik nur noch Verluste beschert.

Ist das die moderne kapitalistische Altersversorgung?

Eine zukunftssichere Lösung für die Rente wäre viel einfacher zu haben und – vor allem – gerechter. Nämlich indem alle Einkommen in voller Höhe der Sozialversicherungspflicht unterworfen würden. Dann könnten die Beiträge sogar deutlich gesenkt werden und sämtliche Minirenten, die durch prekäre Arbeitsverhältnisse oder gebrochene Erwerbsbiografien entstehen, könnten auf ein Niveau aufgestockt werden, das den Beziehern eine angemessene Teilnahme am sozial-kulturellen Leben der Gesellschaft ermöglicht.

Objektive Hindernisse für eine solche vernünftige Lösung des Rentenproblems gibt es nicht. Subjektive Hindernisse bestehen allerdings in der Herrschaft der Lobbyvereine, die das Wohl ihrer (wohlhabenden) Klientel dem Wohl der Allgemeinheit notorisch vorziehen und „ihre“ Politiker entsprechend gegen eine Entscheidung für das Allgemeinwohl ausrichten.

In der Lobbyherrschaft liegt das eigentliche Problem. Deutschland ist davon nicht weniger betroffen als alle anderen Staaten auch. Dieses Handicap einer vernünftigen am Allgemeinwohl orientierten Politik liegt in der Natur des Menschen, der immer noch zu ca. 97,5 Prozent die Gene des räuberischen Rudeltiers in sich trägt, von dem er abstammt. Solange er die Dominanz seines genetischen Erbes nicht überwindet, sind vernünftige Gestaltungen des Zusammenlebens kaum möglich. Die Vernunft wird – wenn es den Benachteiligten zu dumm wird – durch Gewalt ersetzt.

Müssen wir uns das antun? Müssen Menschen ihre Irrtümer und Fehler stumpfsinnig fortlaufend wiederholen? Wir sollten aus der Geschichte gelernt haben und unseren Wohlstand endlich vernünftig nutzen. Deshalb ist es dringend geboten, eine Verbesserung der Gesellschaft und ihrer Einrichtungen im Interesse allgemeinen Wohls endlich voranzubringen und den engstirnig eigensüchtigen Lobbyismus – auch um des sozialen Friedens willen – zurückzudrängen. Davon würden schließlich sogar die Profitgeier und Ausbeuter profitieren, die am liebsten weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge abführen würden.

Alternativ zu einer wie oben beschriebenen Rentenreform, die ihren Namen wirklich verdient, könnte man die Sozialrenten auch vollständig abschaffen und durch ein Grundeinkommen ersetzen. Das wäre der Königsweg zu einer gerechteren und – nicht zuletzt im Hinblick auf die abzusehenden Turbulenzen der (Finanz-)Wirtschaft – sozial und politische stabileren Gesellschaft. Dennoch bestehen aus den gleichen Gründen wie oben beschrieben auch gegen ein Grundeinkommen erhebliche emotionale und ideologische Widerstände. Im Hinblick auf die sich bereits deutlich ankündigenden erheblichen sozialen Umwälzungen infolge krisenhaften ökonomischen, technologischen und politischen Wandels wird es dazu allerdings keine friedliche Alternative geben.

Zum Thema „Grundeinkommen“ ist vor einiger Zeit eine kleine Studie erschienen, in der ein Grundeinkommen nicht nur als Mittel einer gerechteren Verteilung des Volkseinkommens, sondern auch als ein Entwicklungsschritt und Baustein für eine künftige Bürgergesellschaft betrachtet wird. Die mit Zahlen unterlegte Studie trägt den Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF) oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook (ePub), jeweils 9,95 Euro, ist beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort wie in jeder gut sortierten (Internet-)Buchhandlung erhältlich.

READ Pressestelle

Bilddateien:


„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF) oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook (ePub), je 9,95 Euro
[Großes Bild anzeigen]

10.10.2016 08:21

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

Aus dem Tagebuch eines Rentners
Hurra! Endlich ist die Rentenreform unter Dach und Fach. Und Rentenexperten haben schon berechnet, dass es sich in jedem Fall lohnt, mit 63 in Rente zu gehen – ob wir wollen oder nicht. Wer länger arbeitet, ist selber schuld. Die Experten...

Sozialversicherung:

Das sind die Rechengrößen in der Sozialversicherung 2018
Bochum: Die Rechengrößen in der Sozialversicherung werden jährlich neu ermittelt und durch den Gesetzgeber festgesetzt. Grund sind Veränderungen bei den Löhnen und Gehältern des Vorjahres. Die Rechengrößen beeinflussen die Beiträge zur Renten- und...

Das müssen Studierende bei einer Beschäftigung wissen
Bochum: Tagsüber studieren, abends kellnern - für viele Studierende sind Job und Studium Alltag. Aber für Studierende, die neben ihrem Studium eine Beschäftigung ausüben, gelten besondere versicherungsrechtliche Regelungen, die beachtet werden...

DFGV-Umfrage: Sicherheit bei Anlegern im Fokus – Vienna Life...
Jedes Jahr befragt der DFGV eine repräsentative Anzahl deutscher Bundesbürger zur finanziellen Situation und zum Thema Kapitalanlage. Mit 57 Prozent liegt die Sicherheit als Auswahlkriterium eines Investments 2016 vorne, gefolgt von Flexibilität...

Gold steht bei deutschen Anlegern hoch im Kurs – Vienna Life...
Laut der Studie „Goldinvestments 2016: Indikatoren, Motive, Einstellungen von Privatpersonen“ des „CFin Research Center for Financial Services“ an der Berliner Steinbeis-Hochschule ist die Investition in Gold als Wertanlage bei deutschen...

Grundeinkommen:

Nicht die alten Mängel verwalten, sondern Zukunft sichern un...
Mit ihrer arg zusammengeschrumpften Mehrheit ist Angela Merkel wieder Kanzlerin geworden. Die Regierungsbildung, die noch nicht einmal in den Anfängen steckt, ist allerdings schwierig geworden. Die SPD tut gut daran, sich nicht noch einmal in einer...

Im Idealfall könnte gerade dieses „unbequeme“ Wahlergebnis D...
Wenn die „Jamaikaner“ nicht zusammen kämen und eine regierungsfähige Mehrheit nicht zustande kommt, könnte die SPD in einer neuen großen Koalition ohne Frau Merkel zur Bedingung machen, unverzüglich und mit höchster Priorität die sozialen und...

Vom unglaubwürdigen Kampf gegen die Armut
Sowohl in Deutschland wie auch in den Vereinigten Staaten – um einmal nur diese beiden Wirtschaftsgiganten zu betrachten – hat die Armut in den vergangenen 20 Jahren zugenommen. Zugleich sind die Reichen noch viel reicher geworden. Die soziale...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


READ - Rüdenauer Edition Autor Digital

RÜDENAUER EDITION AUTOR DIGITAL
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Salomon-Heine-Weg 36b
20251 Hamburg

Unter dem Label RÜDENAUER EDITION AUTOR DIGITAL publiziert RÜDENAUER CONSULTING+SEMINARE Fachliteratur zu den Themen Kommunikation und Führung sowie zeitlose und zeitkritische Aphorismen von Prof. Querulix. RÜDENAUER CONSULTING+SEMINARE...

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info