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„Waste2Value“: Zweite Phase der ZIM-Förderung bewilligt

Partner des Kooperationsnetzwerks engagieren sich weiter für die wertsteigernde Verwendung von Reststoffen

Martinsried, 02.05.2016 – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Förderung für das Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ für zwei weitere Jahre verlängert. Damit ist es den Netzwerkpartnern mit Unterstützung des Netzwerkmanagements möglich, auch zukünftig und ohne Unterbrechung geeignete Partnerkonsortien zu bilden und F&E-Projekte umzusetzen. Ziel der Projekte ist es, aus biogenen Reststoffen neue Wertstoffe und Produkte herzustellen.

Nach einem erfolgreichen ersten Jahr wird das ZIM-Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ für zwei weitere Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Dem Netzwerk und seiner Managementorganisation, der Industriellen Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH), stehen damit die finanziellen Mittel zur Verfügung, um neue Partner zu akquirieren, F&E-Projekte zu initiieren und nachhaltige Wertschöpfungsketten zu erschließen.

Im ZIM-Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ arbeiten Partner aus Unternehmen und Akademien an der Wertschöpfung aus biogenen industriellen Reststoffen.

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Das Kooperationsnetzwerk setzt sich aus Unternehmen und Forschungsinstituten zusammen. Inhaltliches Ziel des Netzwerks ist es, aus biobasierten industriellen Reststoffen neue Spezial- und Basischemikalien zu gewinnen und diese in innovative Endprodukte umzusetzen. Als Ausgangsmaterial dienen dabei vor allem Reststoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, der Lebensmittel-, Holz- oder Papierindustrie. Durch den Verzicht auf Erdöl und die Entwicklung neuer industrieller Prozesse und Produkte leistet das Kooperationsnetzwerk einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Wachstum.

Die Verlängerung von „Waste2Value“ basiert auf einem überzeugenden Konzept für neue Technologien und Projektentwicklungen in Phase 2 („Technologische Roadmap“), sowie auf der guten Netzwerkarbeit in Phase 1. Innerhalb des ersten Förderjahres ist die Anzahl an Projektideen deutlich gewachsen, mehrere Projektskizzen wurden ausformuliert und einige Anträge bereits bei Förderstellen eingereicht. Beim 4. „Waste2Value“-Netzwerktreffen am 20. April brachte der Netzwerksprecher Dr. Stefan Marx von N-Zyme BioTec GmbH seine eigene Zufriedenheit sowie die der Partner zum Ausdruck: „Das Netzwerk ist sehr aktiv, und es entstehen immer wieder spannende Projektideen. Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit in Phase 2 fortgesetzt wird!“

Der Fokus in Phase 2 liegt vor allem auf der Realisierung von Projekten. Dazu sollen gezielt weitere Partner mit im Netzwerk fehlenden Expertisen akquiriert und in Projekte eingebunden werden. Weitere Maßnahmen sind sogenannte „Qualifizierungsseminare“ um spezifische Inhalte zu vermitteln, sowie Marketingkonzepte für entstehende Produkte. Letztendlich gilt es, das Netzwerk zu verstetigen, d.h. die Voraussetzungen zu schaffen, dass das Netzwerk nach der maximalen Förderdauer von drei Jahren seine Arbeiten ohne öffentliche finanzielle Unterstützung fortsetzen kann.
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Über das ZIM-Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“
Im ZIM-Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft unter Koordination der IBB Netzwerk GmbH an einem gemeinsamen Ziel: Erdölbasierte Produkte durch Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen, sodass die Gebrauchseigenschaften mindestens gleichwertig sind, oder sogar verbessert werden können. Das Netzwerk unterstütz damit den Wandel von einer erdölbasierten zu einer stärker biobasierten Gesellschaft.

„Waste2Value“ berücksichtigt die gesamte Wertschöpfungskette: von der Rohstoffbereitstellung, der Fermentation, Extraktion und katalytischen Veredelung, über die Prozessentwicklung und Aufarbeitung bzw. Modifikation bis hin zum Einsatz in Endprodukten. Genutzt werden Rest- und Abfallströme aus beispielsweise der Forst- und Landwirtschaft, der verarbeitenden Lebensmittelbranche oder der Holz- und Papierindustrie. Aus diesen Rohstoffen werden im ersten Schritt Spezial- und Basischemikalien gewonnen, wie z. B. Butanol oder sekundäre Pflanzenstoffe (phenolische Verbindungen, Terpene, Hydroxyfettsäuren, Wachse u.a.). Anschließend werden diese Chemikalien zu innovativen und hochwertigen Produkten weiterverarbeitet und/oder zu bereits existierenden Produkten als Zusatzstoffe oder Additive für verbesserte Eigenschaften hinzugesetzt.

Das ZIM-Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Förderung in Phase 2 läuft von Januar 2016 bis Dezember 2017. Weitere Informationen unter http://www.netzwerk-waste2value.de

Bilddateien:


Im ZIM-Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ arbeiten Partner aus Unternehmen und Akademien an der Wertschöpfung aus biogenen industriellen Reststoffen.
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02.05.2016 17:49

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