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Wenn keine Medizin mehr hilft, müssen wenigstens die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden

Die Einbildung von Politikern und Notenbankern, man könne überhandnehmende Schulden mit noch mehr Schulden „bekämpfen“, hat sich erwartungsgemäß als Wahnvorstellung erwiesen.
Die Schulden sinken nicht durch Gelddrucken und rechtswidriger Staatsfinanzierung mit der Notenpresse, sie steigen – wie klar denkende von Anfang an erwartet haben. Weil Geld real nichts mehr kostet und weder Bankster noch Politiker glauben, daß sie ihre Schulden irgendwann einmal werden tilgen müssen, sind auch die letzten Hemmungen beseitigt. Die Schuldigen an der Misere der Banken- und Schuldenkrise werden ihrer Verantwortung vollständig entledigt, während man zuerst absichtlich die Geldvermögen und schließlich als unvermeidlichen Folgeschaden auch die Aktien-, Anleihen und Immobilienvermögen der Unschuldigen vernichtet.

Der Anfang ist bereits gemacht. Nun ist die Frage: wie kommen die Bankster aus ihren Investitionen in Luftblasen heraus, ohne diese zum Platzen und sich um die Solvenz zu bringen? Die Antwort ist: Die EZB müßte ihnen sämtliche Anleihen und Aktien zu den derzeit überhöhten Kursen aufkaufen. Die Privatanleger kämen natürlich nicht in diesen Genuß, für unverantwortliches Spekulieren belohnt zu werden. Aber aufregen, lohnt nicht. Aus diesem Deal ehemaliger und aktueller Bankster wird sowieso nichts.

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Auch die seit langem bekannten Hasardspiele der Bankster mit Derivaten und Zertifikaten, die Prof. Querulix die „Lotteriezettel von Glücksspielbetreibern mit Banklizenz“ nennt, können sich wegen ihres gigantischen Umfangs eigentlich nur in einem Feuerball globalen Bankenbankrotts auflösen, es sei denn die Notenbanken stehen – zu Lasten der Bevölkerung – auch dafür unbegrenzt ein und sichern den Verantwortlichen damit gigantische Vermögen auf Kosten ehrlicher Sparer und Steuerzahler. Aber auch aus diesem theoretisch möglichen Deal wird nichts werden. Allerdings muß man sich fragen: Wie dumm müssen eigentlich unsere Politiker und ihre beratenden „Experten“ sein, daß sie jahrelang tatenlos einer solchen Zuspitzung der Lage von Banken und staatlichen Haushalten zusehen, ohne einzuschreiten?

Die Goldhasser haben augenscheinlich bereits begonnen, ihre immensen Wetten auf weiter fallende Preise des Edelmetalls einzudecken. Wohl um die Verluste bei weiter steigendem Goldpreis nicht ins Kraut schießen zu lassen, scheinen sie immer wieder zu versuchen, mit geradezu wütenden massenhaften Verkäufen von Papiergold auf den Goldpreis einzudreschen, um den Preis ihrer Deckungskäufe zu mindern. Erfolgreich können sie damit letztlich nicht sein. Die Kursbilder offenbaren dem geübten Auge bereits Erscheinungen, die die Frage aufwerfen: Ist da bereits Verzweiflung im Spiel?

Sind die Bankster und Goldbaissiers zu der Überzeugung gelangt, daß der Goldpreis – nicht zuletzt durch ihr Verhalten – in bisher ungeahnte Höhen schießen wird und sie ihre Wetten auf niedrigere Kurse deshalb schnellstens eindecken müssen? Dann wird es sehr interessant werden, zu beobachten, ob sie genügend Gold auftreiben können, um ihre Papiergoldverkäufe der Vergangenheit eindecken zu können. Sollten sich da Zweifel verstärken, könnte das ungeahnte Folgen für den Goldpreis haben.

Währenddessen machen sich auch Politiker schon berechtigte Sorgen um die soziale Stabilisierung der Gesellschaften. Denn unabsehbare Folgen für die Realwirtschaft, die Einkommen und die Vermögen – und damit auch die Altersversorgung – der großen Bevölkerungsmehrheit sind zu erwarten. Das wird zwangsläufig soziale und politische Folgen haben, die dann hoffentlich endlich auch Konsequenzen für die Zukunft der an dieser Misere Schuldigen und ihrer nützlichen Idioten unter Politikern und Notenbankern haben wird. Keinem Menschen ist nämlich zu vermitteln, daß er, sein Arbeitsplatz, seine Rente und sein selbst erarbeitetes Vermögen für die Rettung skrupelloser Spekulanten und Bankster geopfert wird, während die mit ihrer Milliardenbeute ungehindert von dannen ziehen.

Es scheint, daß jetzt eine heiße Phase in der politischen und – vor allem – gesellschaftlichen Auseinandersetzung beginnt, in deren Mittelpunkt die Frage steht: Sollen wieder die „kleinen Leute“ die Opfer für die Folgen politischen Versagens bringen? Die Deutsche Geschichte sollte uns davor warnen. „Je größer die Zahl der Verlierer im gesellschaftlichen Spiel um Macht und Geld, und je stärker ihre Überzeugung, von den Gewinnern betrogen und ausgebeutet zu werden, desto instabiler werden die politischen Verhältnisse“, warnt Prof. Querulix.

Eine äußerst unangenehme Kostprobe dessen, was in großem Maße geschehen könnte, wenn die Politiker nicht klug handeln, erleben wir derzeit als Reaktion auf den großen Zustrom von Menschen aus Nah-, Mittelost und Nordafrika. Wir sollten diese Signale sehr ernst nehmen und sie nicht oberflächlich mit Xenophobie abtun. Diese Menschen – und das sind nicht die, die ihre Kinder auf Privatschulen schicken und sie vom Chauffeur umherkutschieren lassen – fürchten sich nicht vor fremden Menschen, sondern davor, daß diese ihr Lebensumfeld, ihre Kultur, ihre Sicherheit und ihre materiellen Lebensgrundlagen beschädigen. Das ist verständlich – sollte es jedenfalls sein – und wer meint, das müsse man einfach in Kauf nehmen, sollte noch einmal sehr gründlich nachdenken.

Wenn wir den sozialen Frieden im Lande erhalten und unangenehme politische Entwicklungen vermeiden wollen, müssen wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von der Sicherheit ihrer kulturellen und materiellen Existenz überzeugen. Das gilt bezüglich der Gefährdung durch die in ein neues akutes Stadium tretende Banken- und Staatschuldenkrise ebenso wie für die absehbaren Folgen einer dadurch ausgelösten Weltwirtschaftskrise und die anhaltende Völkerwanderung. Wenn die Politiker nicht begreifen, daß die an dieser dreifachen Misere Unschuldige Bevölkerungsmehrheit von ihnen sicheren Schutz vor nicht erwünschten Folgen erwarten, werden die Menschen sich selbst schützen. Das ist nur natürlich und deshalb auch unausweichlich.

Es ist deshalb als ein erster Schritt in die richtige Richtung zu begrüßen, daß von Seiten der SPD jetzt erstmals von Überlegungen zur sozialen Stabilisierung zu hören ist. Hoffen wir, daß den zaghaft vorgebrachten Worten so schnell wie nur möglich auch Taten folgen, die mehr sind als nur „heiße Luft“. Sowohl die Folgen der „Lösung“ der Banken- und Staatsschuldenkrise wie auch die Völkerwanderung sind nämlich durchaus geeignet, Deutschland aus den Angeln zu heben: den Wohlstand der Bevölkerungsmehrheit zu vernichten, gewaltsame soziale Auseinandersetzungen herbeizuführen und das, was an Demokratie existiert, restlos zu vernichten.

Mit den Ursachen der Krankheit können die Politiker augenscheinlich nicht fertigwerden. Bleibt also nur noch, die körperliche Verfassung der Patientin „Gesellschaft“ zu stärken. Es gilt, sie gegen die Verheerungen durch Bankster und politische Versager so gut wie möglich zu immunisieren, damit sie die Auswirkungen der Völkerwanderung gelassener bewältigt.

Weniger können wir uns allerdings auch nicht leisten.

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Prof. Querulix, "Tacheles", zeitlos-zeitkritische Beiträge zum fragwürdigen Verhalten des Menschentiers, bisher 5 Bände, eBooks, je 180-220 S., je 9,95 Euro
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07.03.2016 09:04

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