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Wer die Menschen nicht mitnimmt, verliert sie

Die Menschenwelt befindet sich gegenwärtig im Umbruch. Der Dritte Weltkrieg ist längst im Gange und er könnte Jahrzehnte andauern.
Die ganz großen Schlachten werden aber (wenigstens bisher) nicht mit Kanonen, Bomben und Raketen geschlagen, sondern vor allem mit neuen, hochwirksamen immateriellen Waffen, durch Soldaten, die dabei bequem am Computer sitzen. Nur in den zahlreichen Klein- und Stellvertreterkriegen überall in der Welt bekämpfen sich die Kontrahenten noch mit konventionellen Waffen.

Wir erleben Aldous Huxleys Milzbrandbombenkrieg in aktualisierter Version und können uns fragen, welche „schöne neue Welt“ sich wohl danach unsere Kinder und Enkel schaffen werden.

Krieg tobt auch innerhalb der Völker, zwischen Profiteuren und vermeintlichen Profiteuren des Turbokapitalismus auf der einen und der schnell ansteigenden Zahl der Verlierer auf der anderen Seite. Donald Trump verdankt diesem Umstand seine Wahl zum 45. Präsidenten der USA. In Europa sehen wir reaktionäre Kräfte auf dem Vormarsch. Was den Politikern dagegen einfällt, ist überwiegend Gewäsch und Verunglimpfung. Bisher sieht es nicht einmal ansatzweise so aus, als hätten die Politiker verstanden, was sich da zusammenbraut – und vor allem: Warum.

Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft", eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub), je 9,95 Euro

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„Das Problem für die Menschen sind nicht neue Ziele und neue Wege, die ihnen ihre Rudelführer weisen, sondern deren Unfähigkeit, sie auf diesen Wegen mitzunehmen, sie als Partner zu begleiten und sie dafür zu begeistern. Wer sich nur als Mittel zu den Zwecken anderer benutzt sieht, wird sich im günstigsten Fall verweigern, im ungünstigsten rebelliert er.“ (Prof. Querulix)

Die Welt ist zu einem Dorf geworden. Globalisierung. Dadurch kommen zwangsläufig auch Menschen und Dinge miteinander in Berührung, die nicht zueinander passen. Die Auswirkungen können verheerend sein, zum Beispiel, wenn europäische Produzenten erwarten, daß ihre Mitarbeiter europäische Preise bezahlen, aber sich mit asiatischen Löhnen zufrieden geben. Wenn die Politiker dann nichts Besseres zustande bringen, als um sich greifende Ausbeutung zu verwalten, darf man sich nicht wundern, daß die Betroffenen sich radikalisieren.

Bedenkt man, wie viele tatsächliche – nicht nur prospektive oder nur eingebildete – Verlierer die brutale Herrschaft des Geldes bisher allein in Europa und den Vereinigten Staaten schon produziert hat, wundert man sich, daß alles noch so friedlich ist. Aber die Trägheit der Menschen ist eine ungeheure Macht, die nur von einem gehörigen Maß Drangsal und vom Haß überwunden wird. Wann das Maß voll sein wird, wissen wir nicht. Aber der Augenblick wird kommen, wenn den Politikern weiterhin nichts einfällt, um die sich schnell vertiefende Kluft zu beseitigen, den die Macht- und Profitgier der „Elite“ in unserer Gesellschaften aufreißt, wenn überversorgte Lobbypolitiker weiterhin glauben, einfach zusehen zu können, wie der Beutekapitalismus weitere Millionen Opfer fordert.

Der Augenblick, an dem das Maß voll ist, wird auch deshalb kommen, weil die ökonomische Spaltung unserer Gesellschaft durch zusätzliche soziale und Sicherheitsprobleme verschärft wird. Hunderttausende schwer oder gar nicht integrierbare Menschen leben unter uns, grenzüberschreitende Bandenkriminalität breitet sich aus und mit der absehbaren Expansion des globalen Cybercrime kommen Herausforderungen auf unsere Gesellschaft zu, deren mögliche Auswirkungen von den Zuständigen und Verantwortlichen bisher kaum ansatzweise richtig erfaßt, geschweige denn unter Kontrolle gebracht wurden.

Die Politiker hätten wirklich alle Veranlassung, endlich ihrer Pflicht nachzukommen und die Gesellschaft, für die sie verantwortlich sind, zu einigen, bevor es andere auf ihre Weise tun. Daß sie dieser Pflicht genügen werden, ist leider nicht abzusehen. Die polit-ökonomischen Herrschercliquen denken offensichtlich in keinem einzigen Land Europas daran, von ihrem Selbstbedienungskurs abzuweichen. Im Gegenteil. In Frankreich hat der rechtskonservative Francois Fillon ein Programm verkündet, das den Klassenkampf in Frankreich neu entfachen könnte. Italien ist wirtschaftlich und politisch derzeit alles möglich. Was der neue us-amerikanische Präsident tun wird, ist vollkommen offen.

Man kann alles Mögliche tun, um ein Land international wettbewerbsfähiger zu machen, wenn man alle Menschen dabei mitnimmt. Nimmt man aber in Kauf, daß ein großer und schnell wachsender Teil der Bevölkerung dabei an den Katzentisch verbannt wird, während andere das Geld nur so scheffeln (und es sogar in Steueroasen verstecken, anstatt es wenigstens zum Wohle der Allgemeinheit zu investieren) gibt es absehbar zuerst soziale und dann politische Schwierigkeiten. Nur was hindert die Reichen und Mächtigen eigentlich daran, alle ihre Mitmenschen auf dem Weg in die „schöne neue Welt“ des Geldmachens mitzunehmen? Wer darüber gründlich nachdenkt, kommt nur auf zwei meistens miteinander verbundene, offenbar angeborene Gründe: Menschenverachtung und Geldgier.

Für den inneren Frieden in den Industriestaaten läßt ein mögliches Weiter-So! Schlimmes befürchten. Denn es ist heute schon abzusehen (und in Ansätzen auch schon Realität), daß in Zukunft rasant weniger beruflich qualifizierte Menschen für anspruchsvolle Tätigkeiten gebraucht werden, um die materiellen Grundlagen menschlicher Existenz zu schaffen bzw. zu erhalten. Mehrbedarf, aber nicht in einem zum Ausgleich genügenden Umfang, gäbe es dagegen in den Erziehungs- und Pflegeberufen sowie im Bildungsbereich und bei den Sicherheits- und Verteidigungskräften. Der Bedarf an wenig oder gar nicht qualifizierten Arbeitskräften wird ebenfalls sehr stark zurückgehen.

Wie stellen sich die Politiker das soziale Management dieser nahe bevorstehenden Entwicklung vor? Wie soll unter den gegebenen Umständen die Integrität der Gesellschaften erhalten werden? Angesichts der bereits kräftig in Gang gekommenen Turbulenzen in der Welt sollte es doch eine der wichtigsten Aufgaben sein, wenigstens die eigene Gesellschaft zu stabilisieren und so den Staat stark genug zu machen, um den sicherlich nicht abnehmenden weltweiten politischen Stürmen standzuhalten.

Deutschland wäre wirtschaftlich stark genug, um alle Mitbürgerinnen und Mitbürger gerecht am gemeinsam erarbeiteten Volkseinkommen zu beteiligen. Die gegenwärtige Verteilung nach dem Gesetz der Macht und der Skrupellosigkeit ist nicht nur ein Skandal, sondern gefährdet den sozialen Frieden und die Zukunft unseres Landes. Die absehbaren technologischen und ökonomischen Entwicklungen drängen zu grundlegenden Reformen dessen, was wir heute den „Sozialstaat“ nennen. Die Zeit der gesetzlich geregelten Almosen für die „Abgehängten“ muß endlich vorbei sein. Sie ist unmoralisch, menschenverachtend und kommt der Gesellschaft auch unnötig teuer.

Jeder Deutsche hat ein unveräußerliches Recht auf eine gerechte Teilhabe am Volkseinkommen. Das sollte man ins Grundgesetz schreiben. Um dieses Recht durchzusetzen, ist ein unbedingtes individuelles Grundeinkommen unabdingbar.
Wie das praktisch aussehen könnte, wurde vor einigen Jahren in einer kleinen mit Zahlen unterlegten Studie dargelegt. Ihr Titel lautet: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft verwiesen. Die Studie ist als eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub) beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in jeder Buchhandlung für je 9,95 Euro erhältlich.

Wer das knapp 80 Seiten umfassende Werk aufmerksam studiert, liest mehr als ein Plädoyer für eine gerechte Beteiligung aller Deutschen am deutschen Volkseinkommen. Er hält nicht weniger als eine Abhandlung über die sozialen Grundlagen zukunftsfähiger Industriegesellschaft in Händen. Obwohl sich der Verfasser weder als Christ noch als Sozialist ausgibt, müßten Politchristen und Politsoziale vor Scham im Boden versinken, wenn sie das in der Studie skizzierte Konzept einer gesellschaftlichen Reform mit dem vergleichen, was sie auf der Basis ihrer Ideologien aus unserer Gesellschaft gemacht haben und –vielleicht – noch machen werden.

Parteipolitiker und parlamentarische Lobbyisten sind offensichtlich nicht fähig, einem ganzen Volk aufzuhelfen und für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger lebenswerte Verhältnisse zu schaffen. Wir, das Volk, müssen uns für die Zukunft deshalb wohl sehr warm anziehen.

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Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft", eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub), je 9,95 Euro
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09.01.2017 09:07

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