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Werkzeugverwaltung & die Industrie 4.0

Hochwertige Werkzeuge sind nicht billig und für Industrie und Handwerk unerlässlich.
Je mehr Werkzeuge ein Betrieb verwaltet und in Benutzung hat, desto schwieriger wird es, den Überblick über den Bestand zu behalten. Lange Zeit wurden solche Verwaltungsaufgaben mit aufwendiger Zettelwirtschaften bewältigt, die teilweise nur mühsam zu überblicken waren. Dann kommt es vor, dass Handwerker auf Baustellen beispielsweise häufig dieselben Geräte verwenden und es schnell zu Verwechslungen kommen kann. Morgens fährt man noch mit einem neuen Akkuschrauber zur Arbeit und kommt stattdessen zum Schichtende mit einem in die Jahre gekommenen Modell wieder, das nicht mehr so zuverlässig funktioniert. Solche Verwechslungen und daraus resultierende, unnötige Reparaturen oder sogar Diebstähle, kosten ein Unternehmen viel Geld. Abhilfe sollen Systeme für die digitale Werkzeugverwaltung schaffen, wie zum Beispiel die Software WIM der Firma f+s Software GmbH (http://www.f-s.de/ ), mit der der Werkzeugbestand digital erfasst wird und die Nutzung(sdauer) mittels Scannen von RFID-Chips oder Barcodes stets nachvollzogen werden kann. Die noch neue Kombination aus Verwaltung von industrieller Produktion und digitaler Kommunikationstechnologie wird auch mit dem Begriff „Industrie 4.0“ beschrieben.

Industrie 4.0 – die ausgerufene industrielle Revolution

Der Begriff stammt aus den Forschungsbereichen der deutschen Bundesregierung und beschreibt grob das Vorhaben die industrielle Produktion immer stärker digital zu vernetzen und zu unterstützen. Industrie 4.0 soll eine Anlehnung und Fortführung der historischen Ereignisse, der ersten und zweiten industriellen Revolution sowie der digitalen Revolution sein. Es geht also um die Weiterentwicklung von Fertigungs- und Arbeitsprozessen, angefangen bei der Entwicklung mechanischer Dampf- und Wasserkraft, über Massenfertigung und Fließbänder bis zum Wandel durch digitale Technologien. Schnell wird hier eine inhaltliche Verwandtschaft mit letzterem deutlich, weshalb teilweise auch von einer zweiten Phase der digitalen Revolution gesprochen wird. Ein Unterschied besteht aber insofern, dass es als Konzept erstellt und erstmals 2011 auf der Hannover Messe vorgestellt wurde, somit handelt es sich hier nicht wirklich um ein historisches Ereignis. Alle Bereiche einer Wertschöpfungskette sollen dabei miteinander kommunizieren und kooperieren und so die Organisation des Ganzen optimieren. Geräte und Menschen können bei diesem Konzept beispielsweise über Chips und Transponder miteinander kommunizieren.

Internet der Dinge – vernetzt mit intelligenten Gegenständen

Neben dem Menschen reihen sich immer mehr Gegenstände als Akteure in der digitalen Welt dazu. Kleinste technische Geräte arbeiten still im Hintergrund und kommunizieren über internet-ähnliche Strukturen miteinander oder mit dem Menschen selber. In diesen Bereich fällt auch die RFID-Technik (radio-frequency identification), bei der kleine Transponder in Gegenständen oder auch in Lebewesen (Chipkennzeichnung bei Haustieren) eingesetzt werden, die Daten speichern, welche über ein Lesegerät, mittels elektromagnetischer Wellen empfangen und ausgewertet werden können.


Solche technischen Möglichkeiten werden auch bei der Werkzeugverwaltung verwendet, um Probleme, wie sie am Anfang des Textes dargestellt wurden, zu lösen.

Werkzeugverwaltung mit moderner Technologie

Eine Anwendung zur Werkzeugverwaltung, wie beispielsweise die Software WIM, verwendet die Technik RFID. Hierbei werden Werkzeuge mit RFID-Chips ausgestattet, wodurch in Kombination mit der Software immer genau festgestellt werden kann, wann und wie lange ein Werkzeug benutzt wird oder ob es gar nicht ins Lager zurückgekommen ist. Auf diese Weise wissen Lagerarbeiter auch immer Bescheid, ob sich ein Gerät noch in der Garantielaufzeit befindet und bei Mängeln zum Hersteller geschickt werden kann oder ob Schäden doch selbst beglichen werden müssen. Durch die genaue Dokumentierung der Nutzungszeiten kann auch der Verschleiß besser bestimmt werden und Eich- und Wartungstermine genauer eingehalten werden. Auch die Anzahl der Zwischenfälle aufgrund fehlerhafter Werkzeuge kann hierdurch gemindert werden bzw. können Schadensansprüche so auch besser und transparenter geklärt werden.
Die digitale Werkzeugverwaltung, wie sie hier vorgestellt wurde, ist eine von vielen Möglichkeiten wie sich die Idee der Industrie 4.0 in Zukunft noch weiter entfalten kann und so gesamte Wertschöpfungsketten noch effizienter und einfacher koordiniert werden können.

26.06.2017 09:17

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