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Wohnungsmangel zum Semesterstart

Rotterdam, 24. Oktober 2017. Das Wintersemester 2017/18 hat begonnen. Seit Jahren sind die Studentenzahlen in Deutschland steigend, was die heimischen Immobilienmärkte vor immer größere Herausforderungen stellt.
Im Bundesdurchschnitt können nur zehn Prozent der Studierenden mit Wohnheimplätzen versorgt werden – rund 192.000 der insgesamt 2,8 Millionen Studenten in Deutschland haben einen der raren Plätze für durchschnittliche 241 Euro ergattern können. Der Rest ging leer aus und muss sein Glück also auf dem privaten Wohnungsmarkt versuchen. Das dies vielmals zu großen Problemen führt, zeigen aktuelle Zahlen.

WGs zu teuer und Wohnheime voll
Im gesamten Bundesgebiet sind die Mietpreise in den letzten Jahren rasant gestiegen. Vor allem in den Großstädten ist es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum in verkehrsgünstiger Lage zu finden. Besonders hart trifft dies Studenten: Im Rahmen des BAföG sind 250 Euro für das Wohnen eingeplant. Doch das reicht für ein WG-Zimmer in den wenigsten Städten aus: München führt die Liste mit durchschnittlich 570 Euro für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft an. In Hamburg und Stuttgart ist man mit 420 Euro dabei und in Berlin sowie Köln mit etwa 400 Euro. Dass die vergleichsweise günstigen Wohnheime der Studierendenwerke entsprechend beliebt sind, ist also nicht verwunderlich. Doch gibt es längst nicht ausreichend Kapazität, um die Nachfrage decken zu können. In München hat nur jeder zwölfte Student einen Wohnheimplatz, in Potsdam waren es acht Prozent und in Frankfurt immerhin noch sieben. Berlin ist bei weitem das Schlusslicht. 183.000 Studierende starteten dieses Semester, 9.380 Zimmer in insgesamt 33 Wohnanlagen bietet das Studentenwerk dort an – doch nur fünf Prozent konnten einen Platz ergattern. Der Grund für den Ansturm: Die Studentenwohnheime sind relativ günstig, bereits möbliert und oftmals sehr zentral in Universitätsnähe gelegen. Auch ist der Prozess sehr einfach – ohne lästige Castings oder zahlreiche Wohnungsbesichtigungen. Diejenigen, die leer ausgegangen sind, müssen sich nun auf dem heimischen Wohnungsmarkt umgucken.

Interessante Ansätze aus NRW
Besonders angespannt ist die Wohnungssituation in Münster. 58.000 Studenten kommen auf 5.617 Zimmer vom Studentenwerk. Da viele zu Semesterbeginn noch ohne einen Schlafplatz waren, wurden 25 Notunterkünfte eingerichtet – für fünf Euro pro Nacht gab es zumindest ein Feldbett im Warmen und Trocknen. Aachen hat eine Partnerschaft mit der niederländischen Gemeinde Vaals getroffen: Im Projekt Katzensprung bekommen die Studenten Zimmer in der holländischen Nachbarstadt; ein eigens dafür eingerichteter Bus pendelt regelmäßig von dort direkt in die Universität von Aachen. Das innovative und zukunftsträchtige Projekt Wohnen für Hilfe ist noch spannender, denn es verbindet die Bedürfnisse mehrere Generationen miteinander. Im Rahmen von Wohnpatenschaften wohnen die Studenten kostenfrei bei Senioren, Familien oder Menschen mit Behinderung und helfen dafür im Haushalt aus. Die Faustregel: Eine Stunde Arbeit im Monat pro Quadratmeter Wohnfläche.

Die Herausforderung: Wohnraum schaffen, wo keiner ist
Der steigende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studierende aus dem In- und vor allem auch dem Ausland ist kein neues Phänomen. Seit Jahren steigen die Studentenzahlen an, was den Wohnungsmarkt vor allem im Bereich Wohnen auf Zeit belastet. Besonders hart sind Austauschstudenten betroffen. Die Lösung: Zimmer von Privatpersonen, die nicht bewohnt sind oder temporär zur Verfügung stehen. Auf der Plattform Housing Anywhere zum Beispiel werden Zimmer auf Zeit – jedoch für mindestens einen Monat am Stück – von Privatleuten zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird das Angebot noch durch Immobilieneigentümer und -unternehmen ergänzt.

Niels van Deuren, CEO und Gründer von Housing Anywhere sagt: „Vor allem müssen wir auf politischer Ebene an Lösungsansätzen arbeiten. Wir brauchen innovative Nutzungskonzepte für Studenten anstelle von Luxusapartments für Gutverdiener. Hier sollte die Politik Anreize für private Unternehmen schaffen, um bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu realisieren. Doch das geht nicht von heute auf morgen, weshalb wir uns auch nach Alternativen umsehen müssen. Viele Menschen haben leere Zimmer, die sie gut und gerne zeitweise an Austauschstudenten oder Studienanfänger abgeben könnten. Wir bieten die Plattform, um sie miteinander zu verbinden.“

30.10.2017 10:20

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