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Wolfgang Dippold von der PROJECT Investment Gruppe erklärt, wie die neue Koalition die Wohnungsnot angehen will

Bamberg, 14.11.2017. In dieser Woche erklärt Wolfgang Dippold, Immobilienexperte und Vorstand der PROJECT Investment Gruppe aus Bamberg, wie die neue Koalition, bestehend aus CDU, CSU, FDP und Grünen gegen die derzeitige Wohnungsnot in Deutschland vorgehen will. „Die Koalition plant in den kommenden Jahren eineinhalb Millionen bezahlbare Wohnungen zu schaffen“, weiß Dippold und bezieht sich dabei auf ein aktuelles Leitlinien-Papier der Parteien. „Des Weiteren versprechen sie, die Eigentumsbildung zu erleichtern, vor allem für Familien.
Dies soll durch das sogenannte Baukindergeld geschehen“. Ein weiterer Punkt auf der „Jamaika“-Agenda sei zudem, die Rolle der jeweiligen Kommunen mit dem Ziel zu stärken, auslaufende Bundesförderungen fortzusetzen. Dazu gehöre auch die Senkung der Grunderwerbsteuer zum Zwecke der Eigenheimförderung. „Besonders wichtig ist auch ein finaler und Bundesländer übergreifender Beschluss zur Mietpreisbremse sowie die Abschreibung energetischer Sanierungsmaßnahmen“, erklärt Wolfgang Dippold von der PROJECT Investment Gruppe weiter.

Um den bezahlbaren Wohnraum überhaupt erst möglich zu machen, sollen öffentliche Grundstücke zu einem geringen Preis zur Verfügung gestellt werden. „Um dies zu realisieren müssen aber auch die wirtschaftlichen Strukturen in ländlichen Gegenden gestärkt werden“, so Wolfgang Dippold weiter. Geplant seien auch gezielte Investitionen im Bereich sozialer Mietwohnungsbau. „Was die Mietpreisbremse betrifft, bleiben die Parteien ihren Standpunkten während der Bundestagswahl soweit treu. So wollen die Grünen die Mietpreisbremse nicht etwa abschaffen, sondern wirksam umgestalten. Die CDU/CSU hingegen will die Mietpreisbremse bis 2020 komplett auslaufen lassen“, erklärt der PROJECT Investment – Vorstand weiter. Wichtig sei es laut Dippold effektive und nachhaltige Wege im Immobilienbereich zu finden. Es lasse sich nur hoffen, dass sich die neue Regierung nicht lange an Placebo-Instrumenten wie der Mietpreisbremse aufhalte, sondern konkrete Punkte wie eben die Schaffung von mehr und vor allem kostengünstigeren Grundstücken bearbeite.

„Bis Mitte November dürfte das endgültige gemeinsame Jamaika-Papier vorliegen, welches dann als Grundlage für alle weiteren Entscheidungen dient“, so Wolfgang Dippold von der PROJECT Investment Gruppe abschließend.

15.11.2017 14:36

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