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Worauf sich Biogas-BHKW-Betreiber 2015 einstellen sollten

Das zurückliegende Jahr brachte für Biogas-BHKW-Betreiber nicht nur Erfreuliches: mehrere Anlagenbauer aus der Biogasbranche haben sich vom Markt verabschieden müssen.
Das Neubauvolumen in Deutschland ist nahezu zum Erliegen gekommen.

Das Schadensaufkommen in Biogasanlagen einschließlich der Biogas-BHKWs hat dagegen nicht abgenommen, die Versicherungsbranche läutet die Sturmglocken und wird mit neuen technischen Richtlinien die Bedingungen für den Abschluss von Versicherungsverträgen modifizieren und die Versicherungsnehmer mit weiteren Auflagen konfrontieren. Die Prämien werden sich aller Voraussicht nach deutlich verteuern.

Dies sind keine guten Vorzeichen für Biogas-BHKW-Betreiber für 2015. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht notwendig, den Kopf in den Sand zu stecken und das Klagelied anzustimmen. Mit den im vergangenen Jahr gewonnenen Mitglieder-Informationenen und aus der Erfahrung von gut zwei Dutzend durchgeführten Biogasmotoren-Technik-Seminaren und Fachvorträgen mit mehr als 300 Teilnehmern lassen sich folgende Sachverhalte feststellen:

Einen guten Wirkungsgrad des Biogas BHKW für das Jahr 2015

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1.Motorenhersteller reagieren auf die konstruktiven Schwachpunkte ihrer Biogas-Motoren und führen Produktmodifikationen sowie verbesserte Kulanzregeln ein. Erste Schritte zu kundenfreundlicherem Verhalten sind erkennbar, der Weg muss aber weiter vorangeschritten werden. Dies betrifft z.B. die Komponenten- und Service-Verfügbarkeit.

2.Anlagenbauer haben in der Hochzeit der Nachfrage nach Biogasanlagen und Biogas-BHKWs nicht alle Anforderungen der Motorenhersteller konsequent umgesetzt, sodass viele Biogas-BHKWs mit erheblichen Planungsmängeln errichtet wurden, die in der Folge zu zahlreichen und kostenträchtigen Schäden geführt haben. Service-Unterstützung und die Qualifikationen der eingesetzten Mitarbeiter erfüllten oft nicht die berechtigten Kundenerwartungen.

3. Viele Betreiber haben den Betreuungsaufwand insbesondere für das Biogas-BHKW deutlich unterschätzt und wurden von der Vielzahl technischer Probleme der BHKWs geradezu überrollt. Da die Einweisungen und Einführungen durch die Lieferanten eher spärlich ausfiel, blieb denn Betreibern oft nur der teure Weg des "Learning by doing".

Folgerichtig hat sich die Arbeit der Interessen Gemeinschaft Biogasmotoren an diesen Schwachpunkten und ihrer Behebung orientiert:

- Im Dialog mit den Motorenherstellern wurden kritische Bauteile aus dem Feld genommen und Servicekonzepte den Notwendigkeiten der Kunden angepasst, dies gilt auch für den Aufbau von Austauschbeständen für Biogasmotoren, um die Kosten der Betriebsunterbrechnung deutlich zu senken.

- Anlagenbauer öffnen sich für Gespräche zur Optimierung und Verbesserung ihrer Anlagenkonzepte. Wenn das Neubauvolumen fehlt, sind die Anlagenbauer gut beraten, ihre Bestandskundenbetreuung mit allen notwendigen Serviceleistungen ernst zu nehmen, um Kunden zu halten und zu binden. Dies wird aber nur mit überzeugenden Dienstleistungen gelingen. Potenzial ist hierfür gegeben.

- Die Biogas-BHKW-Betreiber haben für sich und ihre Anlagentechniker das Seminarangebot der Biogasmotoren Technik Seminare gut angenommen. Rund die Hälfte der Seminarteilnehmer stellten IG Biogasmotoren Mitglieder, die andere Hälfte Nichtmitglieder, die dann auch zum Teil Mitglieder des Vereines wurden und alle Technik Seminare für alle Mitarbeiter des Betriebs kostenfrei erhielten.

Es werden weitere Veranstaltungsorte für Technik-Seminare eingerichtet, wenn sich 15 bis 20 Betreiber aus einer Region zusammenfinden, Vorschläge der Betreiber werden gern angenommen. Dies gilt auch für die Veranstaltungsformate, die schon auf die Bedürfnisse der Betreiber und Anlagentechniker zugeschnitten wurden. Ergänzend zu den Präsenzveranstaltungen sind auch Webinare vorstellbar, die die Seminar-Inhalte bequem auf den PC des Betreibers transportieren.

Die Versicherungswirtschaft wird nicht nur für die Planung und Errichtung sondern auch für den Betrieb eines Biogas-BHKWs Qualitätsanforderungen stellen, um die Versicherbarkeit von Biogasanlagen und Biogas-BHKWs aufrechterhalten zu können. IG Biogasmotoren wird diesen Prozess in dem Arbeitskreis der Versicherungswirtschaft begleiten und über passende Seminarinhalte Betreiber darin unterstützen, diese Anforderungen der Versicherungen wirtschaftlich vertretbar umzusetzen.

Für Betreiber wird es darauf ankommen, dass sie ihre Anlagen sukzessive optimieren und von den Schwachpunkten befreien, die zu teuren Ausfällen führen. Dann gilt es , die Hand am Puls des BHKWs zu haben, um frühzeitig über negative Entwicklungen der Betriebsdaten eine wirksame Schadensprävention betreiben zu können. Mit leistungsstarken Servicepartnern und Ersatzteillieferanten können dann Wartungs- und Reparatur- bzw. Optimierungsarbeiten durchgeführt werden.

Der Dialog mit den Motorenherstellern, Anlagenbauern und Servicepartnern wird intensiv weitergeführt, um den Betreibern wirtschaftliche Problemlösungen für den Betrieb ihrer BHKWs zu ermöglichen.

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Einen guten Wirkungsgrad des Biogas BHKW für das Jahr 2015
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15.01.2015 18:21

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