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admoVa unterstützt ArcelorMittal Bremen bei der Neuausrichtung ihrer Wertströme

Januar 2014: So ein integriertes Stahlwerk ist schon eine komplexe Sache. Wo anfangen mit der Optimierung der Wertschöpfungskette, und an welcher Stelle aufhören? Wie können die „Big Points“ (Potenziale) einer Optimierung gefunden werden?

Dies waren die Fragen, mit denen ArcelorMittal Bremen unseren Partner Dr. Jens Rittscher konfrontierte. Dabei war die Zielsetzung von ArcelorMittal Bremen durchaus klassisch:

Schnelle Identifikation und Bewertung von Optimierungsansätzen in der Wertschöpfungskette vor dem Hintergrund der Realisierung schnellerer Durchlaufzeiten,Steigerung der Termintreue und Reduzierung von Blindarbeit.

„Wir haben einen Partner gesucht, der über die notwendigen Logistikkenntnisse verfügt und uns in einem Coaching Ansatz unterstützen kann. Dass admoVa über das notwendige Know How verfügt und auch die Branchenerfahrung mitbringt, also die Stahl-Sprache spricht, war ausschlaggebend für unsere erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Dr. Oliver Lesemann, Projektleiter bei ArcelorMittal Bremen, auf die Frage, warum er admoVa als Partner gewählt hat.

Schnell wurde klar, dass mit der klassischen Wertstrommethodik ein integriertes Stahlwerk nicht analysiert werden kann: zu komplex sind die Abhängigkeiten in der Wertschöpfungskette, zu speziell die Einflussfaktoren wie Kampagnenfahrweise an den Anlagen, Heißeinsatz von Brammen im Warmwalzwerk etc. So musste zunächst ein auf ArcelorMittal Bremen abgestimmtes Wertstrommodell abgeleitet werden, um die komplexen Quellen- und Senken-Strukturen im Werk greifbar, aber vor allen Dingen auch bewertbar zu machen. Auch musste die Wertstrommethodik abgewandelt werden, um die spezifischen Restriktionen in den Gewerken, Stahlerzeugung, Warmwalzwerk und Veredelung besser darstellen zu können.

„Man könnte auch sagen: wir haben die Wertstrommethodik als Rahmenmethode deutlich pragmatischer angewandt als es die „Lehre“ typischerweise vorgibt oder es z.B. in der Serienfertigung üblich ist. Aber mit dieser methodischen Veränderung konnten wir im Projekt schneller am Wertstrom diskutieren, ohne an Detail zu verlieren.“, so Dr. Jens Rittscher, Partner von admoVa.

Nachdem klar war, wie im Projekt vorzugehen ist, und die ersten Wertströme gemeinsam mit admoVa aufgenommen wurden, zeigten sich auch schnell die ersten „schweren“ Potenziale. Die Realisierung dieser Maßnahmen erfolgt nun durch Mitarbeiter der Produktion mit hohem Engagement, da diese Mitarbeiter zuvor aktiv in die Wertstromanalysephase eingebunden waren. Das Projektmanagement steuert die Umsetzung und hat damit auch Zeit, die weiteren Wertströme gemäß des aufgestellten Fahrplans anzugehen.

„Natürlich haben wir uns auch gefragt, wie wir den entwickelten Wertstromansatz nachhaltig anwenden können und unsere Wertströme kontinuierlich optimieren können“, so der Projektleiter Dr. Oliver Lesemann, „und wir denken, hier unserem Management einen guten Weg aufgezeigt zu haben.“ Aber wie dieser aussieht, kann er an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

„Die Stahlindustrie befindet sich in einem enormen Umbruch. Vorhandene Überkapazitäten, die Zunahme des Einsatzes von Verbundmaterialien, aber auch die schwierige Kostensituation in Deutschland haben der Stahlindustrie schwer zugesetzt. Während vor nicht einmal 10 Jahren die Stahlwerke den „Takt der Produktion“ vorgegeben haben, gewinnen die Abnehmermärkte heute wieder zunehmend an Einfluss. Die Konsequenz: logistische Erfolgsfaktoren wie schnelle Reaktionszeiten, kurze Durchlaufzeiten, Terminpünktlichkeit etc. gewinnen an Bedeutung, klassische Erfolgsfaktoren wie „Hohe Qualität, niedrige Kosten“ werden schlicht vorausgesetzt. Damit steigt die Notwendigkeit, eine kostenorientierte Produktion um eine kundenorientierte Sichtweise zu ergänzen . Dies muss kein Widerspruch sein, wie wir in diesem Projekt zeigen konnten.“ Dr. Jens Rittscher, Partner admoVa Consulting

10.07.2014 13:26

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