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ibi Blitz Digital Banking: Die Blockchain kommt – nur der Zeitpunkt ist ungewiss

Die Blockchain-Technologie gibt es in der Praxis erst seit 2009. Mit der Einführung der Kryptowährung Bitcoin wurde das Konzept der Blockchain erstmals umgesetzt.
Es eröffnen sich durch diese Technologie jedoch auch zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten: So sind beispielsweise „smart contracts“ oder gar eine komplette Umstrukturierung der Finanzdienstleistungsbranche denkbar. Im aktuellen ibi Blitz Digital Banking ging ibi research der Frage nach, wie sich die Zukunft dieser noch relativ jungen Technologie gestalten könnte. Die Befragung von 125 Experten zeigt ein deutliches Ergebnis: Neun von zehn Experten sind der Meinung, dass die Blockchain-Technologie in den nächsten fünf bis zehn Jahren, allerspätestens aber in 15 Jahren eine wichtige Rolle einnehmen wird.

Obwohl es theoretisch möglich wäre, stimmen nur 16 % der Teilnehmenden den Aussagen zu, dass die Technologie die Finanzdienstleister oder das Bargeld ersetzen wird. Auch den möglichen Wegfall von Notaren aufgrund der Blockchain-Technologie halten 66 % der Befragten für unwahrscheinlich.

Abbildung 1: 80 % der Experten sind sich sicher, dass die Blockchain in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine wichtige Rolle einnehmen wird.

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Wesentlich mehr Zustimmung (85 %) erhielt die Behauptung, dass diese Technologie intelligente Verträge, sog. „smart contracts“, ermöglicht. Die zukünftige Anwendung der Blockchains in diesem Bereich schätzen die Experten also als sehr realistisch ein. Außerdem gehen die meisten Befragten davon aus, dass Banken ihren Kunden den Zugang zu Produkten und Services der Blockchain-Technologie ermöglichen werden.
Bei der Frage, ob es Finanzdienstleistern gelingt, ihr Geschäftsmodell auf die Blockchain-Technologie auszurichten, sind sich die Experten allerdings uneinig. Während 45 % der Befragten dieser Aussage zustimmen, lehnen 51 % sie ab. Ein ähnliches Ergebnis zeigte sich bei der Bewertung der Behauptung, dass das disruptive Potenzial der Blockchain-Technologie überschätzt wird. Etwas über die Hälfte (52 %) der teilnehmenden Experten halten diese Aussage für zutreffend, 42 % jedoch nicht.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Blockchain-Technologie eine komplexe Thematik darstellt, mit der sich zunächst einmal eingehend befasst werden muss. Sie bietet insbesondere für das Finanzwesen einige sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten. Laut den befragten Experten werden die Banken sich diese Technologie in den nächsten Jahren zunutze machen, allerdings ohne, dass die Technologie Finanzdienstleiter, Notare oder das Bargeld ersetzen wird.

Über den ibi Blitz Digital Banking:


Im Quartalsrhythmus bittet ibi research mit kurzen Fragen Experten um ihre Meinung. Die Auffassungen vieler Experten werden konzentriert und zu übersichtlichen Aussagen verdichtet. Die Ergebnisse der aktuellen sowie der vergangenen Befragungen werden unter http://www.ibi.de/ibi-blitz veröffentlicht.

Über ibi research: http://www.ibi.de
Seit 1993 bildet die ibi research GmbH eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Das Team forscht zu Fragestellungen rund um das Thema “Finanzdienstleistungen in der Informationsgesellschaft“. ibi research ist personell eng mit der Universität Regensburg verbunden, wird aber als selbstständige Gesellschaft geführt.

Bei Interesse an weiteren Informationen, Artikeln etc. wenden Sie sich bitte an:
ibi research an der Universität Regensburg GmbH
Andrea Rosenlehner
Galgenbergstraße 25
D-93053 Regensburg
Telefon: 0941 943-1921
Telefax: 0941 943-1888
E-Mail:
Internet: http://www.ibi.de/ibi-blitz

Bilddateien:


Abbildung 1: 80 % der Experten sind sich sicher, dass die Blockchain in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine wichtige Rolle einnehmen wird.
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Abbildung 2: Die Experten sind sich einig, dass die Blockchain-Technologie weder die Finanzdienstleister, noch das Bargeld ersetzen wird.
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10.03.2017 13:00

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