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meet2respect-Radtour für Respekt und Toleranz gegenüber Gläubigen, Anders-Gläubigen und Nicht-Gläubigen

20 Tandems mit Pfarrern, Imamen, Rabbinern und Humanisten und einige hundert Radfahrer setzen gemeinsam ein Zeichen für Respekt und Toleranz

Berlin, 19. Mai. 2017.
Zwanzig gemischt besetzte Tandems mit Pfarrer*innen, Imamen, muslimischen Theologinnen, Rabbiner*innen, Humanist*innen und anderen Vertreter*innen der großen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften werden am Donnerstag, dem 25. Mai 2017, um 10 Uhr zu einer gemeinsamen Tour durch Berlin aufbrechen. Sie wollen ein Zeichen für Respekt und Toleranz gegenüber Gläubigen, Anders-Gläubigen und Nicht-Gläubigen setzen. meet2respect ruft auf, sich diesem Anliegen und der Tour auf eigenen Fahrrädern anzuschließen.

Die Tour startet in der Nähe des Holocaustmahnmals und führt vorbei an der Gedächtniskirche, der Mevlana-Moschee in der Skalitzer Straße sowie der Synagoge in der Oranienburger Straße. Sie endet um 13 Uhr am Gendarmenmarkt, wo dann die Auftaktveranstaltung der Langen Nacht der Religionen stattfindet.

von links nach rechts, Dr. Thomas Schimmel, Geschäftsführer der Franziskanischen Initiative 1219. Religions- und Kulturdialog und Organisator der Langen Nacht der Religionen,/Murat Gül, Imam und Vorsitzender der Islamischen Föderation Berlin/Thomas H

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„Das gesellschaftliche Klima in Deutschland hat sich spürbar verschlechtert. Aufmerksamkeit bekommen diejenigen, die mit Taten oder Worten gegen Menschen anderer Religionen oder Weltanschauungen handeln oder sprechen. Mit der meet2respect-Tour setzen wir ein klares Zeichen für Respekt und Toleranz, unabhängig von Glauben oder Weltanschauung “, so Bernhard Heider, Geschäftsführer von Leadership Berlin und Organisator der Tour.

Veranstalter ist der gemeinnützige Verein „Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V.“, der seit 2013 im Rahmen seines Projektes meet2respect Begegnungen organisiert. Vertreter*innen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften setzen sich „im Tandem“ gegen Vorurteile, Gewalt und Diskriminierung ein und wirken insbesondere Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie entgegen.

Bei der Organisation kann Leadership Berlin auf Erfahrung aus dem Jahr 2015 zurückgreifen, als der Verein bereits zehn jüdisch-muslimische Tandems gefolgt von ca. 500 Radler*innen auf die Straße brachte. In diesem Jahr wird der thematische Fokus allerdings auch explizit Pfarrer*innen und Vertreter*innen der organisierten Konfessionslosen und Agnostiker*innen einbeziehen: Die Botschaft soll bewusst auch die beiden großen Gruppen der Mehrheitsgesellschaft miteinschließen. Der Termin für die diesjährige meet2respect-Tandemtour wurde daher bewusst auf denselben Tag gelegt, an dem sowohl der Evangelische Kirchentag in Berlin als auch die Lange Nacht der Religionen stattfinden.

Kooperationspartner von Seiten der Evangelischen Kirche ist Johannes Krug, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf. „Mauern, Gräben, nationalstaatliche Egoismen sollen die Lösung sein? In Berlin wirkt so ein Gerede besonders lächerlich. Mein christlicher Glauben rät mir was Anderes: respektvoll, mitfühlend und weltoffen leben löst Probleme. Frei denken und beherzt handeln, das halte ich für evangelisch. Ich fahre sowieso viel und gerne Fahrrad. Auf das meet2respect-Tandem setze ich mich, weil ich Christ bin.“

Kooperationspartner auf katholischer Seite ist Thomas M. Schimmel, Geschäftsführer der Franziskanischen Initiative 1219 und Organisator der Langen Nacht der Religionen, deren Auftaktveranstaltung „Weiße Tafel“ auf dem Gendarmenmarkt der Schlusspunkt der meet2respect-Tandemtour sein wird. „Begegnung und Wissen sind die Waffen gegen Vorurteile und Fremdheit. Es ist immer wieder erschütternd, wie Menschen über den Islam reden, die Muslime höchstens als ihre Obsthändler treffen und noch nie eine Moschee betreten haben. Die Nacht der Religionen und die Radtour meet2respect ermöglicht allen Menschen, sich selbst ein Bild über den Islam und Muslime zu machen.“

„Für ein respektvolles und friedliches Miteinander in Berlin ist es dringend notwendig, dass die zwei Drittel der Berliner*innen, die ihr Leben bewusst ohne religiösen Rahmen gestalten, in den organisierten Dialog der Religionsgemeinschaften aktiv eingebunden werden. Denn Konfessionsfreie verdienen den gleichen Respekt wie gläubige Menschen “, sagt Katrin Raczynski, Vorstand des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg. „In unseren Kitas, dem Lebenskundeunterricht oder unseren Jugend- und Sozialeinrichtungen setzen wir uns dafür ein, dass sich Humanist*innen unabhängig von der Glaubensüberzeugung ihres Gegenübers respektvoll und tolerant verhalten. Umgekehrt erwarten wir von einem friedlichen Miteinander, dass auch religiöse Menschen eine respektvolle und tolerante Haltung gegenüber Humanist*innen, Atheist*innen und Agnostiker*innen einnehmen. Der Grundstein dafür wird in der Begegnung und dem Austausch gelegt, die meet2respect-Tour ist ein gutes Beispiel dafür.“

Auf muslimischer Seite wird u.a. der Präsident des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, mitradeln. „Ich werde zusammen mit einem Vertreter einer anderen Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft auf einem Tandem an der meet2respect-Tandemtour für Respekt und Toleranz gegenüber Gläubigen, Anders-Gläubigen und Nicht-Gläubigen teilnehmen: Wir Anhänger der Religionsgemeinschaften sind Geschwister im Glauben und Partner und friedliche Streiter für unsere freiheitliche Demokratie.“

Dem können die beteiligten jüdischen Vertreter von ganzem Herzen zustimmen, wie z.B. Rabbi Elias Drey, orthodoxer Rabbiner und Gemeinderabbiner in der Gemeinde Amberg: „Ich werde zusammen mit einem Vertreter einer anderen Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft auf einem Tandem an der meet2respect-Tandemtour für Respekt und Toleranz gegenüber Gläubigen, Anders-Gläubigen und Nicht-Gläubigen teilnehmen, weil wir nur durch das Gespräch, durch den gemeinsamen Sport und den Dialog die wachsenden Vorurteile in unserer Gesellschaft abbauen können"

Treffpunkt: Donnerstag, 25. Mai 2017, ab 9.30 Uhr Lennéstraße/Kemperplatz
Strecke: Vorbei an der Siegessäule über Straße des 17. Juni, vorbei an der Gedächtniskirche, Mevlana-Moschee und der Synagoge in der Oranienburger Straße zum Gendarmenmarkt, wo um 13 Uhr mit der „Weißen Tafel“ die Auftaktveranstaltung der die Auftaktveranstaltung der Langen Nacht der Religionen stattfindet.


Website: http://www.meet2respect.de
Facebook-Link: https://www.facebook.com/events/1040003742810877/


Twitter-Hashtag: #meet2respect

Presseanfragen:
Veranstalter: Bernhard Heider, Geschäftsführer von Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V., verantwortlich für das Projekt meet2respect: , 0177-866 5661

Kooperationspartner:
Thomas Schimmel, Geschäftsführer der Franziskanischen Initiative 1219. Religions- und Kulturdialog, dem Veranstalter der Langen Nacht der Religionen: , 0179-1060791

Pfarrer Johannes Krug, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Zehlendorf und verantwortlich für die Gewinnung von evangelischen Pfarrer*innen, die sich an der Tour beteiligen: , 030-2000- 940-11

Thomas Hummitzsch, Pressesprecher der Humanistischen Verbands Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg und verantwortlich für die Gewinnung von Humanist*innen, Atheist*innen und Agnostiker*innen, die sich an der Tour beteiligen: , 030-613904-26


Folgende Vertreter*innen aus Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften nehmen einerseits auf Tandems an der meet2respect-Tour teil und sind andererseits bereit für Interviews durch Pressevertreter:


• Aiman Mazyek, Vorstandsvorsitzender des Zentralrats der Muslime
• Britta Licht, Abteilungsleiterin Jugend beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg
• Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland
• Christiane Schulz, Pfarrerin im Evangelischen Kirchenkreis Wittstock-Ruppin
• David Driese, Abteilungsleiter für Bildung & Lebenskundeunterricht, Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg
• Dr. Cornelia Kulawik, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem
• Dr. Johannes Krug, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf
• Dr. Stefan Fritsch, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ernst Moritz Arndt
• Elias Dray, Gemeinderabbiner der jüdischen Gemeinde Amberg
• Elke Rosenthal, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinmachnow
• Ender Cetin, muslimischer Theologe und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Sehitlik-Moschee
• Fred Pohle, Pfarrer der Evangelischen Felsen-Kirchengemeinde in Berlin-Reinickendorf
• Hans-Georg Furian, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree
• Klaus Möllering, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Augustinum Kleinmachnow
• Konstantin Pal, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Beit Haskala Berlin
• Maria Gertrud Smitmans, Katholische Ordensschwester in Sankt Marien in Frankfurt/Main
• Matthias Motter, Pfarrer der Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde Berlin-Pankow
• Mohamad Hajjaj, Landesvorsitzender des Landesverband Berlin des Zentralrats der Muslime
• Murah Soares, Bablorixá der Candomblé-Gemeinde Ilê Obá Sileké
• Murat Gül, Vorsitzender der Islamischen Föderation Berlin
• Pinar Cetin, muslimische Aktivistin
• Said Ahmed Arif, Imam der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Berlin-Pankow
• Shlomo Afanasev, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Kahal Adass Jisroel Berlin

Bilddateien:


von links nach rechts, Dr. Thomas Schimmel, Geschäftsführer der Franziskanischen Initiative 1219. Religions- und Kulturdialog und Organisator der Langen Nacht der Religionen,/Murat Gül, Imam und Vorsitzender der Islamischen Föderation Berlin/Thomas Humitz
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19.05.2017 10:53

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