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vitabook und TK fordern: Jeder braucht eine elektronische Gesundheitsakte

Bis 2016 war es Hartz-4-Empfängern oft verwehrt, ein eigenes Girokonto zu eröffnen. Seit Mitte letzten Jahres können Banken finanziell schlechter gestellte Personen nicht mehr abweisen: Jeder Bundesbürger hat nun einen gesetzlichen Anspruch auf ein Girokonto und damit auf den Zugang zum elektronischen Geldverkehr.
Gleiches muss auch für den Zugang zum digitalen Gesundheitswesen gelten, so die Forderung der bundesweit größten Krankenkasse TK und dem Vorreiter in Sachen elektronische Gesundheitsakte, vitabook.

Unser Alltag ist längst bis in den letzten Winkel digital durchdrungen: Wir kommunizieren per Smartphone, regeln unsere Bankangelegenheiten per App, shoppen online, lassen uns vom Navi vorbei an Staus zum Ziel führen. Nur im Gesundheitswesen gestaltet sich die Digitalisierung – aus ganz unterschiedlichen Gründen – schwierig. Nach Willen des Gesetzgebers sollen „bis zum 31. Dezember 2018 die erforderlichen Voraussetzungen dafür“ geschaffen werden, „dass Daten über Patienten in einer elektronischen Patientenakte bereitgestellt werden können“ (§ 291a Abs. 5c SGB V). Momentan existiert lediglich eine Lösung, die das auch tatsächlich ermöglicht: das Gesundheitskonto von vitabook.


Gesundheitswesen im digitalen Mittelalter


Zwar besitzen Arztpraxen und Kliniken ihre eigene Software, manche auch elektronische Patientenakten, Probleme bereitet die Vernetzung der Daten. So werden im Jahr 2017 noch immer Arztbriefe und Leistungsanträge per Post oder gar per Fax versendet. Den Medikationsplan, sofern er denn vorhanden ist, gibt’s in Papierform, d. h. ändert sich etwas in der Medikation, muss er jedes Mal neu ausgedruckt werden, damit der Patient immer einen aktuellen zur Hand hat. Röntgenbilder werden als DVD ausgehändigt, die an den nächsten Arzt weitergereicht werden muss. Während im Online-Banking inzwischen alles Denkbare realisiert werden konnte, hinkt das Gesundheitswesen hinterher.

Der Vergleich mit dem Bankenwesen bietet sich aus einem einfachen Grund an: So wie für den längst zur Gewohnheit gewordenen digitalen Zahlungsverkehr ein Girokonto unerlässlich ist, ist es das Gesundheitskonto für den Austausch digitaler Gesundheitsdaten. Außerdem geht es hier wie dort um höchst sensible Daten.
Dementsprechend arbeiten zur Zeit einige Krankenkassen eifrig daran, elektronische Gesundheitsakten zu entwickeln. Die TK zum Beispiel entwickelt gerade mit IBM eine Gesundheitsakte für ihre Versicherten. Hier sollen künftig Gesundheitsdaten erfasst und zentral gespeichert werden können. Dabei soll der Versicherte die Gesundheitsakte selbst verwalten und bestimmen, was in die Akte kommt und wer darauf zugreifen kann. Hierfür will die TK die Leistungsdaten zur Verfügung stellen. Nutzer könnten dann zum Beispiel sehen, welche verschreibungspflichtigen Medikamente sie in den letzten Jahren bekommen haben und die Liste um nicht verschreibungspflichtige Medikamente erweitern. Auch andere Daten soll der Versicherte selbst einpflegen können. Weder IBM, der die Akte als Dienstleister zur Verfügung stellen wird, soll Zugriff auf die Daten haben, noch die TK.


vitabook: Gesundheitskonto für alle


Was die TK und IBM planen, hat das Unternehmen vitabook schon seit Langem umgesetzt. In seinem Online-Gesundheitskonto hat der Nutzer alle wichtigen Dokumente an einem Speicherort im Überblick, kann jederzeit und überall darauf zugreifen. Der bei vitabook schon funktionierende digitale Medikationsplan etwa hilft, Wechselwirkungen zu verhindern. Auch das elektronische Speichern von Diagnosen, Arztbriefen und Röntgenbildern ist bei vitabook bereits Realität. Gewährt der Nutzer seinem Arzt Einblick in sein Gesundheitskonto, können dadurch unnötige Doppeluntersuchungen verhindert werden. Und – ebenso wie bei der TK geplant – gibt es bei vitabook ausschließlich einen, der das Recht hat, auf die Daten zuzugreifen: den Nutzer. Er allein bestimmt, was im Gesundheitskonto abgelegt wird und wer welche Daten einsehen darf.


Dabei ist vitabook ein Gesundheitskonto für jeden Bürger, egal, welcher gesetzlichen Krankenkasse er angehört oder ob er privatversichert ist. „Mit jedem Bürger meinen wir auch jeden“, so Gründer und Geschäftsführer von vitabook, Markus Bönig. „Niemand darf von der Teilhabe ausgeschlossen werden, weil er nicht genug verdient. Das Recht auf ein Gesundheitskonto sollte genauso ein Grundrecht sein, wie das auf ein Girokonto. Wünschenswert wäre zudem, dass die Krankenkassen die Kosten der Gesundheitsakte für ihre Versicherten übernehmen und darüber hinaus gleich die Leistungsdaten in die Akte überweisen.“


Für weitere Informationen besuchen Sie gerne diese Webseiten:

https://wirtechniker.tk.de/2017/02/....ronische-gesundheitsakte/

http://www.vitabook.de/presse

http://www.vitabook.de/connect

30.10.2017 13:44

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Gerontologin (M.A.) & Leiterin Unternehmenskommunikation
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