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Abschlusserklärung Weltwasserwoche: Experten warnen vor "geopolitischen Spannungen" / Schwarzmarkt und illegaler Raubbau bedrohen Wasserressourcen. WWF: Wasserkrise erfordert globale Lösungen.

Berlin / Stockholm (ots) - In der Abschlusserklärung der Weltwasserwoche warnen Konferenzteilnehmer davor, dass sich der
Wer die Wasserkrise aus politischem Kalkül ignoriert, wird
die Rechnung in einigen Jahren erhalten", sagte Geiger. Das
UN-Weltwasserforum im März 2012 und die UN-Konferenz für Nachhaltige
Entwicklung Rio+20 im Juni 2012 seien ein geeigneter Rahmen, um die
Weltwirtschaft auf ein sozial und ökologisch nachhaltiges Fundament
zu stellen. Oberstes Gebot müsse es sein, das Menschenrecht auf
Wasser durchzusetzen. Dies könne jedoch nicht nur allein mit
technischen Mittel durchgesetzt werden. "Wer die Wasserkrise
bekämpfen will, der muss die entsprechenden Ökosysteme vor Zerstörung
und Verschmutzung schützen", sagt Geiger. "Feuchtgebiete müssen
renaturiert, das Oberflächenwasser von Flüsse und Seen gereinigt und
Grundwasservorkommen vor Ausbeutung geschützt werden. Es gibt auch
ein Naturrecht auf Wasser."

Wissenschaftler und Experten auf der Weltwasserwoche fordern daher
die internationale Staatengemeinschaft auf, sich bei Rio+20 auf
verbindliche Zielsetzungen festzulegen und diese bis 2020 umzusetzen.
So müssten Nachernteverluste bei Lebensmitteln um mindestens 20
Prozent reduziert werden. Außerdem sei eine Effizienzsteigerung der
Bewässerung im Agrarsektor um mindestens 20 Prozent notwendig.
Ähnliches gelte bei der Energieproduktion. Nicht zuletzt müsse die
weltweite Menge an aufbereitetem Wasser um mindestens 20 Prozent


gesteigert und die Wasserverschmutzung um den gleichen Faktor
verringert werden.



Pressekontakt:
Hintergrundinformationen unter www.wwf.de/weltwasserwoche

Interviews: Martin Geiger, WWF Deutschland, Leiter Fachbereich
Süßwasser, Tel. 0151 - 18 85 49 10, Mail

Weitere Informationen: Roland Gramling, Pressestelle, WWF
Deutschland, 030/311 777 425

26.08.2011 07:36

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