Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Gesundheit & Medizin

Brustwiederaufbau nach Brustkrebs: Implantat-Oberfläche spielt entscheidende Rolle für Verträglichkeit

Dieburg, 12. Oktober 2009. Nach einer erfolgreich überstandenen Brustkrebstherapie stehen viele Frauen vor der Frage: Brustwiederaufbau mit einem Silikonimplantat – ja oder nein? Häufig steht dabei die Angst vor Komplikationen, wie die einer Kapselfibrose (schmerzhafte Verkapselung), der Rotation (Drehung) oder Dislokation (Verschiebung) des Implantats, im Vordergrund.
In der Sorge um diese Risiken und einer erneuten Operation, bei der das Implantat ausgetauscht werden muss, verzichten viele der Betroffenen auf ein großes Stück mehr Lebensqualität und Sicherheit im Alltag. Das muss nicht sein – Langzeitstudien (1,2) zufolge lassen sich die genannten Komplikationen durch die Wahl der richtigen Implantatbeschichtung weitestgehend ausschließen. So weisen Implantate die mit Mikropolyurethanschaum beschichtet sind, ein deutlich geringeres Risiko dieser Komplikationen auf. Bei der Verträglichkeit eines Brustimplantates kommt es also nicht auf Form, Größe oder Inhalt an, sondern vor allem auf die Oberflächenbeschichtung. Zu diesem Ergebnis kommen auch erfahrene Ärzte und Chirurgen mit vielfältigen Erfahrungen im Bereich Brustwiederaufbau.

Implantatbeschichtung ausschlaggebend für Verträglichkeit
„Beim Brustwiederaufbau nach einer Krebserkrankung verwende ich schon seit über acht Jahren ausschließlich Mikropolyurethanschaum-beschichtete Implantate, um die ehemaligen Krebspatientinnen einem möglichst geringen Komplikationsrisiko auszusetzen“, erklärt Dr. med. Volker Wedler, Leitender Arzt der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in den Schweizer Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen, Spital Thurgau AG.
Nach einer Krebserkrankung ist das Brustgewebe durch Vor-Operationen (wie die Entfernung eines Karzinoms oder der gesamten Brust) in der Regel bereits vernarbt. Dieses Narbengewebe ist, so Dr. Wedlers Erfahrung, besonders gut durchblutet, verhält sich im Körper aktiv und ist somit besonders „anfällig“ für eine der häufigsten Komplikationen, die Kapselfibrose. Diese kugelförmige Verhärtung in der Brust kann schmerzhaft sein, ist ästhetisch inakzeptabel und muss in den meisten Fällen durch eine Operation korrigiert werden. „Meine persönlichen Erfahrungen zeigen, dass sich das Risiko einer Kapselfibrose durch die Beschichtung mit Mikropolyurethanschaum auf ein Minimum reduzieren lässt. Gerade wenn das Gewebe bereits durch Vor-Operationen belastet ist, gibt es für mich keine Alternative zu diesem Implantat-Typ“, so Dr. Wedler weiter.
Nicht nur das Risiko einer Kapselfibrose, sondern auch die Häufigkeit von Komplikationen die durch die Verschiebung oder Drehung des Implantats entstehen, lässt sich durch den Einsatz von MPS-beschichteten Implantaten erheblich reduzieren. „Einmal eingesetzt, bleiben die Implantate an Ort und Stelle und sorgen darüber hinaus durch ihre anatomische Form für ein sehr natürliches ästhetisches Ergebnis – meine Patientinnen sind durchweg zufrieden“, erklärt Dr. Wedler abschließend.

Implantat ist nicht gleich Implantat
Immer mehr Frauen entscheiden sich im Rahmen einer Brustrekonstruktion ganz bewusst für Mikropolyurethanschaum-beschichtete Implantate: „Nach ausführlicher Recherche kamen für mich nur mit Mikropolyurethanschaum beschichtete Implantate in Frage. Ich wollte das Risiko einer Kapselfibrose und damit einer Re-Operation einfach von vorn herein so gering wie möglich halten“, beschreibt Erika Rusterholz ihre Vorgehensweise. Sie hat sich nach ihrer Krebserkrankung im Jahr 2004 Anfang Juli diesen Jahres bewusst für einen Aufbau mit MPS-beschichteten Implantaten entschieden. „Neben der guten Verträglichkeit haben die Implantate für mich einen weiteren Vorteil: Sie fühlen sich absolut natürlich an und ich habe keinerlei Fremdkörpergefühl“, berichtet Frau Rusterholz.
Niedrige Komplikationsraten und eine hohe medizinische Verträglichkeit schließen ein schönes ästhetisches Ergebnis also keinesfalls aus. So ist auch Heike Warnecke aus Nordhorn begeistert vom kosmetischen und „gefühlten“ Ergebnis nach ihrem Brustwiederaufbau mit Mikropolyurethanschaum-beschichteten Implantaten im Jahr 2003: „Ich habe keinerlei Probleme mit den Implantaten und bin mit dem kosmetischen Ergebnis bis heute absolut zufrieden. Ich rate allen Betroffenen, sich vor dem Brustwiederaufbau frühzeitig durch einen erfahrenen Arzt hinsichtlich des richtigen Implantates beraten zu lassen, um unnötige Komplikationen schon im Vorfeld zu vermeiden“, erklärt Frau Warnecke abschließend.


Weitere Informationen:
Was ist eine Kapselfibrose?
Die häufigste Komplikation beim Einsatz von Brustimplantaten ist die Kapselfibrose. Der Körper erkennt jedes Implantat (unabhängig von seinem Inhaltsstoff) als Fremdkörper und bildet eine Hülle aus Bindegewebe um diesen Fremdkörper. In der Regel ist diese Bindegewebskapsel so dünn, dass sie nicht zu ertasten ist.
Bei einigen Patientinnen kann es – auch erst nach Ablauf von Jahren – zu einem Zusammenziehen der Bindegewebskapsel kommen, sodass sich die Brust fest oder sogar hart anfühlen kann. Diese kugelförmige Verhärtung kann für die Patientin schmerzhaft sein, ist ästhetisch inakzeptabel und muss in den meisten Fällen durch eine Operation korrigiert werden. Dabei wird die „vernarbte“ Kapsel entfernt und ein neues Implantat eingesetzt.

Was macht Mikropolyurethanschaum-beschichtete Implantate so verträglich?
Die Besonderheit von Mikropolyurethanschaum-beschichteten Implantaten liegt in deren spezieller Beschichtung, die von anderen Implantat-Typen abweicht. Es handelt sich dabei um einen Schaumstoff, der auf die Oberfläche des Implantats vulkanisiert wird. Die Dicke dieses Schaums beträgt ca. 2 mm. Die schwammartige Struktur ermöglicht ein unkompliziertes „Einwachsen“ in das Gewebe, wodurch es seltener zu einer Kapselfibrose kommt. Das heißt, die körpereigenen Bindegewebsfasern können sich nicht mehr so einfach um das Implantat herum zusammenziehen, eine schmerzhafte „Verkapselung“ bleibt aus. Auch dem gefürchteten Drehen, Verschieben oder Wandern des Implantates wird durch das sanfte Verwachsen des Implantates mit dem Bindegewebe vorgebeugt.

Quellenangaben:
(1)Handel, N., “A Long-Term Study of Outcomes, Complications, and Patient Satisfaction with Breast Implants". Plastic & Reconstructive Surgery. 117(3):757-767, March 2006 http://www.plasreconsurg.com
(2) Handel, N., "Long-Term Safety and Efficacy of Polyurethane Foam-Covered Breast Implants". Aesthetic Surgery Journal 2006, 26: 265-274

Dr. med Volker Wedler
Leitender Arzt, Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Kantonsspital Frauenfeld sowie Kantonsspital Münsterlingen, Spital Thurgau AG.
Weitere Informationen:
http://www.stgag.ch
http://www.wedler.ch

Weitere Informationen für Brustkrebspatientinnen
http://www.brustrekonstruktion.info
http://www.brustkrebsverlauf.info

12.10.2009 17:33

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

Brustkrebs:

mammaLIFE- Ein innovatives, ganzheitliches Brustkrebs Nachso...
mammaLIFE ist eine dreiwöchige Brustkrebsnachsorge-Kompaktkur in Bad Tölz, die von Dr. rer. medic. Florian Wiedemann entwickelt wurde. Dabei werden wissenschaftlich fundierte Therapiemaßnahmen wie körperliche Bewegung, Yoga und Achtsamkeitstraining...

Bewegung nach Krebs kann Rückfallrisiko um bis zu 67% senke...
Krebsspezialist bekräftigt vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse aus 15-jähriger Forschungsarbeit: Patienten können ihre Prognose nach einer Krebserkrankung selbst positiv beeinflussen. Endlich gibt es für Patienten einen einfach zu...

Neues Buch - Vorbeugung gegen Krebs mit gezielter Ernährung
Brustkrebs ist eine Krankheit, von der immer mehr Frauen betroffen sind. Alleine in Österreich, Deutschland und der Schweiz erkranken jährlich über 80.000 Frauen - Tendenz steigend. Auch Claudia Priewasser aus Oberösterreich traf 2011 diese...

Brustimplantat:

S-thetic Clinic Düsseldorf: Von A nach C oder D … Wie groß i...
Brustspezialist Dr. med. Hans Hendricks klärt eine wichtige Frage der Brustvergrößerung Die Brust gilt als Ausdruck von Weiblichkeit. Von einer Brustvergrößerung versprechen sich Frauen, die ihre Brüste als zu klein empfinden, ein ganz neues...

Kooperation für sichere Brustimplantate - Motiva-Implantate ...
Qualität, Vertrauen und Verantwortung gegenüber den Patienten stehen für die Clinic im Centrum an allen Standorten im Vordergrund. Moderne Behandlungsverfahren unterstützen diesen Standard, dem auch die neueste Kooperation entspricht: Ab sofort...

"Wieder Ich sein..." – Brustrekonstruktion nach Brustkrebs
Einladung zur Filmpremiere am 05. Juli 2012, Senologiekongress Stuttgart Die Arbeitsgemeinschaft für plastische, ästhetische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie e.V. (AWOgyn) stellt auf dem Senologiekongress in...

Brustwiederaufbau:

Neues Info-Portal für Brustkrebs-Patientinnen geht online: w...
Dieburg, 04. August 2009. Laut Robert Koch-Institut erkranken in Deutschland derzeit mehr als 57.000 Frauen pro Jahr an Brustkrebs. Für einen Großteil der Betroffenen bedeutet dies die teilweise oder komplette Entfernung (Mastektomie) der Brust....

Gute Nachrichten für Brustkrebs-Patientinnen: Weniger Risiko...
Dieburg, 22.10.2008 Jährlich erkranken in Deutschland über 57.000 Frauen neu an Brustkrebs (Robert Koch Institut 2008). In rund 30 bis 40 Prozent der Fälle raten die Ärzte zur Entfernung der gesamten Brust. Um sich nach einer Brustamputation wieder...

Silikonimplantat:

Kleine Kunstwerke für den Körper: Handgemachte Implantate au...
Dieburg, April 2009. Beim Thema Implantate denken viele Menschen zuerst an orthopädische, Zahn- und/oder Brustimplantate. Doch es gibt weitaus mehr Einsatzgebiete für medizinische Implantate als Kiefer, Hüfte, Knie oder die weibliche Brust. Die...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:

Logo: Polytech Health and Aesthetics GmbH


Polytech Health and Aesthetics GmbH

Polytech Health & Aesthetics GmbH
Kirsten Glück
Altheimer Str. 32
64807 Dieburg

Tel.: 06071-98 63 24
Fax: 06071-98 63 30
E-Mail:

Polytech Health & Aesthetics GmbH ist in Europa eines der marktführenden Unternehmen im Bereich Implantate für die Plastische Chirurgie. Das in Dieburg ansässige Unternehmen wurde 1986 gegründet und ist seit 1993 europaweit...

mehr »

Agentur Kontakt:


MainConsulting Public Relations GmbH
www.mainconsulting.de

MainConsulting PR GmbH
Karina Fritz, Margit Dellian
Kennedyallee 119
60596 Frankfurt
Tel: 069 – 63 19 82 50
Fax: 069 – 63 15 26 73
E-Mail: ,

www.mainconsulting.de

...

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info