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Die Bayern sind am seltensten krank – nur sieben Kreise im Freistaat übertreffen den Bundeswert

München, 13. August 2012: Im bundesweiten Vergleich kann Bayern weiterhin mit dem niedrigsten Krankenstand glänzen: Mit 3,9 Prozent ist der Krankenstand der beschäftigten Pflichtmitglieder in Bayern so niedrig wie in keinem anderen Bundesland (Bund: 4,4 Prozent). Aber, die Krankenstände unterscheiden sich regional: Den höchsten Krankenstand verzeichnet Kronach mit 4,9 Prozent, den mit Abstand niedrigsten hat Memmingen mit 2,9 Prozent.
Eine vollständige Übersicht nach Kreisen finden Sie unter http://www.bkk-bayern.de .
Im Rahmen der Arbeitsunfähigkeitsstatistik der Betriebskran-kenkassen (BKK) hat der BKK Landesverband Bayern die ak-tuellen Daten aus dem Jahr 2011 näher betrachtet. Der Aus-wertung liegen Daten von über einer Million Mitgliedern der Betriebskrankenkassen in Bayern zugrunde.
Anstieg bei psychischen Erkrankungen in Bayern unge-brochen
Die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankun-gen gewinnen mit derzeit 12,5 Prozent der gemeldeten Fehlzeiten in Bayern (Vorjahr 11,3 Prozent) an Bedeutung. Auch die Krankheitsdauer steigt an: Je Krankheitsfall kommen durchschnittlich 35,4 Tage zusammen (Vorjahr 34,3) und damit so viel, wie bei keiner anderen Diagnose; die Zahl der Fälle stieg sogar um 20 Prozent auf 5,09 Fälle je 100 BKK-Mitglieder.
Gemessen an den Krankheitstagen insgesamt führen Krankheiten des Muskel-Skelettsystems und Bindegewebserkrankungen mit 26 Prozent die Fehlzeitenliste an. Danach folgen Verletzungen und Vergiftungen (15 Prozent) und Krankheiten des Atmungssystems (14 Prozent).
Dass zu einem gesunden Leben auch die Erwerbstätigkeit ge-hört, zeigt sich auch in Bayern: Arbeitslose sind mit einem Krankenstand von 7,9 Prozent beinahe doppelt so häufig krank.
Psychischen Erkrankungen präventiv begegnen
Die Betriebskrankenkassen unterstützen Unternehmen dabei, die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu stärken. Mit der BKK-Toolbox wurde in der Praxis ein Arbeitsinstrument für Führungskräfte in Unternehmen entwickelt das dabei hilft, die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Hunderte Unternehmen nutzen inzwischen schon dieses Angebot, das unter http://www.bkk-psychisch-gesund.de bestellt werden kann.

Eine sehr gute Praxishilfe bietet auch die Broschüre „Psychisch krank im Job. Was tun?“ Sie kann über http://www.psychiatrie.de/bapk/job/praxishilfe/ bestellt werden.
Weitere Daten und Fakten zur aktuellen Arbeitsunfähigkeitsstatistik der Betriebskrankenkassen in Bayern finden Sie auf den Presseseiten von http://www.bkk-bayern.de
Krankenstand ist der prozentuale Anteil der Krankgeschriebenen je Kalendertag. 2011 berechnete sich dieser in Bayern wie folgt:
14,4 Krankheitstage ÷ 365 Kalendertage = 3,9 Prozent.
Krankheitsfall/Falldauer ist die Krankschreibung wegen einer Krankheit. Im Jahr 2011 dauerte ein Krankheitsfall in Bayern durch-schnittlich 12,3 Tage.

Der BKK Landesverband Bayern vertritt als Körperschaft des öffentli-chen Rechts die Interessen seiner 15 Mitgliedskassen mit Sitz in Bayern und 112 Betriebskrankenkassen mit Versicherten im Freistaat. Rund 2,4 Millionen Menschen in Bayern sind bei einer Be-triebskrankenkasse versichert. Damit verfügen die Betriebskranken-kassen im Freistaat über einen Marktanteil von rund 24 Prozent.

13.08.2012 10:30

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BKK Landesverband Bayern

Manuela Osterloh
Pressereferentin
Stabsstelle Politik, Presse, Öffentlichkeitsarbeit
BKK Landesverband Bayern + Züricher Str. 25 + 81476 München
Telefon: 089 74579-421 + Telefax: 089 74579-55421
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