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Dr. Müller-Wohlfahrt, „Doc“ der Fußball-Nationalelf, eröffnet eigene Mikro-Klinik

Zu Gast beim Wunderheiler der Spitzensportler: High-Tech-Medizin zwischen warmem Holz und puristischem Design

Eröffnungen sind gerne ein Anlass für großen Rummel, von der Einweihung einer Arztpraxis allerdings würde man kaum Interessantes erwarten – wenn es nicht gerade um die Räume von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt handelt, dem Vertrauensarzt der nationalen Sportelite. Der „Doc“, wie ihn seine Patienten nennen, hat sich im Alten Hof in München eine eigene kleine Klinik einrichten lassen, gestaltet vom britischen Stararchitekten David Chipperfield. Zusammen mit seinem Projektarchitekten Alexander Schwarz entwarf der Baukünstler hier eine Praxis mit professioneller Atmosphäre, die trotz steriler Medizintechnik warm und behaglich wirkt, statt kalt und Angst einflößend. Hauptdarsteller sind dabei weite weiße Flächen, milchiges Glas und naturbelassenes Holz.

Franz Beckenbauer stand schon hier, ebenso wie Oliver Kahn, Luca Toni oder Jürgen Klinsmann.

Villa Landhausdielen Milano

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Die Rede ist nicht von irgendeinem Fußballstadion dieser Welt, sondern vom MW Zentrum für Orthopädie & Sportmedizin in München, der neuen beruflichen Heimat von Dr. Müller-Wohlfahrt. Der medizinische Betreuer des FC Bayern und der Fußball-Nationalelf und Arzt vieler anderer Sportgrößen wie Tim Lobinger oder Franziska van Almsick hat sich mit der Mikro-Klinik einen Traum erfüllt, wie er selbst im Interview erklärt: „Mit dem neuen Zentrum erhalte ich die Möglichkeit, noch intensiver mit Kollegen zusammen zu arbeiten, mein Know-How an sie zu vermitteln und umgekehrt.“ Nachwuchsförderung wird, so der Plan des Mediziners, eine wichtige Rolle spielen in dieser Praxis, die mit umfassenden High-Tech-Anlage zur Telemedizin, einem eigenen Magnetresonanztomographen und insgesamt gut 200 Kilometern verlegtem Kabel zu den modernsten Europas gehört.

Mit dem Heilpraktiker-Flair seiner früheren Praxis hat dieses Orthopädiezentrum in der Münchner Innenstadt nichts mehr gemeinsam. Stattdessen hat die britische Architektur-Ikone David Chipperfield hier zusammen mit der Münchner Team Konzept GmbH Müller-Wohlfahrts Vision von Licht, Leichtigkeit, Stille und Weite realisiert. Kernstück des Konzepts ist der zentrale Eingangs- und Wartebereich. Ein hoher und gut fünf Meter breiter Gang zieht sich in schlichtem Weiß durch den größten Teil der Etage und atmet dabei förmlich eine noble Weitläufigkeit. Zwischen den reinweißen, nur gelegentlich von Gemälden oder Flachbildschirmen durchbrochenen Wänden findet sich nicht nur die Patientenrezeption, sondern auch mehrere Sitzgruppen in hellem Ocker, die Raum zum entspannten Warten bieten. Ein durchgehendes Lichtband an der Decke unterstreicht die klare Linienführung des gesamten Entwurfs. Dass dieses Entree dennoch nicht klinisch steril oder kalt wirkt, liegt am Boden, dem Kontrapunkt zur weiß-quadratischen Harmonie. Lange Dielen aus hellem Eichenholz lassen mit ihrer lebhaften, schwungvollen Maserung und der schlichten Wärme des Naturstoffes hier ganz andere Aspekte des Gestaltungsprinzips anklingen: die Nähe zum Menschen und das Gefühl der Vertrautheit.

Warmer aber professioneller Flair dank Echtholz

Diese besondere Ausstrahlung bekommt der Boden durch seine sorgfältige Bearbeitung. Die Villa-Landhausdielen im Farbton „Milano“ wurden in der Manufaktur der Firma Wimmer eigens für dieses Objekt hergestellt und sind handverlesen. Rund 1.100 Quadratmeter der fünf Meter langen Dielen waren für das Projekt nötig – eine enorme Fläche, vor allem vor dem Hintergrund, dass nach dem Willen der Architekten alle Bretter gleich breit sein sollten. „Normalerweise werden Landhausdielen – wie seit Jahrhunderten – in fallender Breite verlegt und bilden ein eher unregelmäßiges Muster“, erklärt Günther Wimmer. Im Sinne der Geradlinigkeit sahen die Entwürfe für die Klinikeinrichtung aber gleichmäßige Bodendielen von 30 Zentimetern Breite vor, doch auch so bricht die Maserung des Eichenholzes die strenge Raumkonzeption auf. Um den gewünschten Matt-Effekt des Holzes zu erzielen und gleichzeitig den Charakteristika des Materials mehr Geltung zu verschaffen, wurden die Bretter beim Hersteller im bayerischen Töging am Inn aufwändig gehobelt, gebürstet und mit natürlichen Ölen behandelt. Das Ergebnis unterscheidet sich deutlich von den konturlosen, abgeschliffenen Dielen aus maschineller Fertigung. Auch wurden die handgefertigten Villa-Dielen nach dem besonderen Wunsch der Architekten ohne Fase hergestellt, da die starren Längsrillen sonst den lebendigen Fluss des Holzes eingezwängt hätten.

Der warme Bodenbelag reicht bis hinein in die Behandlungszimmer, die – deutlich kleiner als der weitläufige Eingangsbereich – mit hohen Fenster und Holzmöbeln einen persönlichen Charme verströmen. Der Patient soll sich hier nicht wie ein Bittsteller fühlen, sondern mehr wie ein Gast beim Doktor zuhause. Aus hygienischer Sicht ist der Naturstoff Holz im Übrigen unbedenklich: Mehrere Studien, so vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene in Freiburg 2004 oder von der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig 2008, haben inzwischen belegt, dass Holz in biologisch-kritischen Bereichen, etwa im Kontakt mit Keimen, ungefährlicher und besser zu reinigen ist als Plastik. Durch die Behandlung mit speziellen Ölen aus natürlichen Rohstoffen können die Böden auch problemlos mit Desinfektionsmittel gewischt werden, um die klinische Sauberkeit zu gewährleisten.

Kunst am und im Bau

Am Quergang, von dem die Sprechzimmer der Ärzte des MW Zentrums abzweigen, enden die pompösen Ausmaße der Haupthalle. Um dennoch das Gefühl der Weite aufrechtzuerhalten, lösen hier milchige Glaselemente die reinweißen Wände ab. Die Verkleidung besteht wie auch die meisten Türen der Praxis aus gedoppelten Glasscheiben zwischen denen ein Leinengewebe eingelegt ist. So ist garantiert, dass die Scheiben blickdicht sind, ohne auf den Schimmer und die Helligkeit des Glases zu verzichten. Mit ihrem diffusen Charakter verwischen diese gläsernen Wände die engen Grenzen des Raumes.

Die Befreiung der Sinne ist ein erklärtes Ziel in der gesamten Ausgestaltung der Praxis. Dazu gehören auch Kunstwerke, die zeitweilig oder dauerhaft in den Räumen ausgestellt werden sollen. Vor allem die Werke junger Künstler will Kilian Müller-Wohlfahrt, der Sohn des Weltklasse-Arztes, zusammen mit der Berliner Galerie Upstairs nach München holen. Aber auch bleibende Installationen bereichern die Klinik, so etwa „Challenge“, eine von weichen Rundungen dominierte Darstellung von Zweikämpfern, die aus der Hand von Karin Müller-Wohlfahrt stammt und die puristische Ernsthaftigkeit der Architektur geradezu provozierend herausfordert. „Die Kunst soll die Besinnung des Patienten auf sich selbst erlauben“, erklärt der Doktor das ästhetische Engagement. Selbst die sonst so klobigen und einschüchternden medizinischen Geräte wirken in dieser Designer-Klinik wie moderne Plastiken. Die Einweihungsfeier mit den zahlreich erschienen Prominenten, wie Veronika Ferres, Uli Hoeneß oder dem Ehepaar Stoiber, erinnerte deshalb auch weniger an eine Praxiseröffnung als vielmehr an eine Kunst-Vernissage – nicht ganz zu Unrecht, hat sich hier doch ein zeitgenössischer Meister der Heilkunst verwirklicht.

Töging, den 21.01.2010

Bilddateien:


Villa Landhausdielen Milano
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Praxis Dr. Müller Wohlfahrt
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21.01.2010 16:33

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