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Erste Galerie für italienische zeitgenössische Kunst eröffnet in Berlin

Berlin, den 2.10.2008 Berlin, Oktober 2008 – Mit Infantellina Contemporary und der Ausstellung „18x18“ eröffnet am Samstag, den 18. Oktober 2008 ab 18 Uhr die erste Galerie für italienische zeitgenössische Kunst in Berlin.
Achtzehn in Italien lebende und arbeitende Künstler zeigen zum Auftakt überwiegend malerische Arbeiten. Initiatorin und Inhaberin der Galerie ist Charlotte Infantellina, die nach langjähriger freiberuflicher Tätigkeit u.a. als Innenausstatterin in Italien, nun am Berliner Gendarmenmarkt einen festen Standort bezieht.

Ziel von Infantellina Contemporary ist es, den Dialog zwischen italienischem Künstlernachwuchs und der in Berlin präsenten internationalen Szene zu beleben und mit Einzelausstellungen und Gruppenprojekten die Entwicklung der Künstler zu dokumentieren und zu fördern: „Ich sehe einen großen Bedarf, italienischen Künstlern den Zugang zum internationalen Kunstmarkt zu ermöglichen“, erklärt die Galeristin, „denn die Kulturlandschaft in Italien ist zunehmend erstarrt und viele Künstler fühlen sich isoliert, haben aber viel zu zeigen und zu sagen.“ Charlotte Infantellina geht es um ein offenes Kunsterlebnis und nicht um starre Konzepte: „Hier können die Künstler, die ich vertrete, den Dialog mit dem Kunstpublikum suchen und sich im internationalen Kontext präsentieren. Dafür erschien mir Berlin einfach als der passende Ort.“

Nicola Caredda, Al primo giorno di primavera, Acry auf Leinwand, 93x108,5 cm, 2008

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Dabei soll die Galerie mehr als nur „Ausstellungsfläche“ sein: „Infantellina Contemporary will ein Forum schaffen und einen lebendigen Dialog zwischen Kunst-Interessierten und Künstlern in Gang setzen, ganz gleich welcher Nationalität“, sagt sie. Entsprechend will sich die Galeristin programmatisch nicht zu sehr festlegen lassen. Trotz neun von der Galerie fest vertretenen Künstlern (Baragli, Caredda, Domino, Feo, Mistral, Pommefritz, Sirok, Taravella, Zulian), erfolgt die Auswahl der Künstler nach einem offenen Prinzip und, wo es sinnvoll ist, sollen auch internationale Künstler die „italienische“ Perspektive ergänzen. Charlotte Infantellina will sich die Flexibilität erhalten, auf neue Strömungen und disparate Ansätze engagierter Künstler reagieren zu können. Malerei und Skulptur sollen dabei genauso berücksichtigt werden wie experimentellere Formen des künstlerischen Ausdrucks, Videokunst, Performance und Installation.

Als Auftakt zeigt Infantellina Contemporary die Ausstellung „18x18“, das sind achtzehn italienische Künstler und ihre aktuellen malerischen Positionen. Auf den ersten Blick ein rauschendes Fest des Pop, offenbart sich auf den zweiten Blick unter den zumeist farb-intensiven und sinnlich-ästhetischen Oberflächen der doppelte Boden: „18x18“ ist ein Kaleidoskop von 18 individuellen
künstlerischen Positionen, das den unterschiedlichen Konzepten, Biografien und Arbeitsweisen der Künstler Raum lässt, ohne sie zu etikettieren.

Natürlich hofft Charlotte Infantellina auch auf den kommerziellen Erfolg ihrer Künstler, die sie mit ganzer Seele unterstützt. Viele von ihnen begleitet sie schon seit Jahren. „Für mein Vorhaben ist Berlin die richtige Stadt“, sagt sie, „ und genauso wie Kunst eine Ansicht des Lebens ist, sollen in meiner Galerie Kunst und Leben zusammen treffen.“ Die Eröffnungsausstellung „18x18“ ist dafür ein bewusst poppiger, ja positiver und kraftvoller Auftakt. Auf jeden Fall ein italienisch-sonniges Statement im Berliner Kunstherbst und eine herzliche Einladung an das interessierte Publikum.

18x18 - Ausstellende Künstler
Guido Baragli, Fabrizio Bidoli, Nicola Caredda, Angelo Conte, Domino, Beatrice Feo, Gianluca Festucci, Raffaele Fiorella, Guiseppe La Parola, Alfred Mirashi, MissMaj, Kino Mistral, Dario Pennè, Gabriele Perissinotto, Pommefritz, Luka Sirok, Croce Taravella, Franco Zulian

Charlotte Infantellina
Ihr Name Patrizia Charlotte Stein Infantellina ist Programm. Ihre Mutter war Künstlerin aus Berlin, der Vater Architekt in Sizilien. Nach einer klassischen Schulausbildung erst in Berlin, dann in Italien, fing Charlotte Infantellina an zu reisen. Längere Aufenthalte in Italien, Europa und den USA folgten. Sie arbeitet erst in Rom, dann Mailand, Venedig, Paris, Wien und New York. Nach 10-jähriger Erfahrung in der Modebranche, entschliesst sie sich bildende Kunst zu studieren. Während ihres Studiums verdient sie ihren Lebensunterhalt mit der Ausstattung von Ladenräumen und Villen und vertieft ihre Kenntnis der internationalen und besonders der italienischen Kunstszene, die sie über Jahre verfolgt und protegiert. Nun wagt sie den Sprung und eröffnet ihre ersten Räume in Berlin, wo sich „Ideen, Energien und Konzepte so frei mischen, wie sonst nirgendwo auf der Welt.“ Die Galerie ist ihrer Mutter gewidmet.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die Künstler sind anwesend.
Ausstellungsdaten: 18.10.- 30.11.2008
Öffnungszeiten: Die bis Sa 15 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung

Weitere Text- und Bildinformationen/ Gesprächsanfragen
Katja Morici
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Infantellina Contemporary
Taubenstrasse 20-22
10117 Berlin, Germany
T +49 (0)172 38 66 575

http://www.infantellina-contemporary.com

Bilddateien:


Nicola Caredda, Al primo giorno di primavera, Acry auf Leinwand, 93x108,5 cm, 2008
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02.10.2008 23:49

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INFANTELLINA CONTEMPORARY
Taubenstraße 20 – 22 (am Gendarmenmarkt)
10117 Berlin
T: 0049(0)30-92210407
(pr) Barbara Trulli
www.infantellina-contemporary.com

Di-Sa 14-19 Uhr und n.V

Die Galerie Infantellina Contemporay wurde am 18. Oktober 2008 eröffnet. Sie befindet sich direkt am Gendarmenmarkt, dem eleganten Herzen in der Mitte Berlins. Ziel der Galerie ist es, einen südeuropäischen Sonnenstrahl in...

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