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F-500 – die zertifizierte Alternative zu gesundheitsschädlichem Löschschaum

Aufgrund der Richtlinie 2006/122/EG wird es Feuerwehren vom 27. Januar 2011 an verboten sein, AFFF-Schaumlöschmittel einzusetzen, die gesundheitsschädliche Perfluoroctansulfonate (PFOS) enthalten.
Spätestens bis zu diesem endgültigen Verbotsdatum sind alle bestehenden Vorräte entsprechender Substanzen der Entsorgung zuzuführen. Infolgedessen müssen bundesweit Feuerwehren ihren Löschmittelbestand neu organisieren und Ersatzprodukte anschaffen. Die Brandschutzexperten des Essener Brandschutzservice EBS berichten in diesem Zusammenhang über F-500, einen besonders effizienten, gesundheits- und umweltverträglichen Löschwasserzusatz.

F-500 wirdAufgrund der Richtlinie 2006/122/EG wird es Feuerwehren vom 27. Januar 2011 an verboten sein, AFFF-Schaumlöschmittel einzusetzen, die gesundheitsschädliche Perfluoroctansulfonate (PFOS) enthalten. Spätestens bis zu diesem endgültigen Verbotsdatum sind alle bestehenden Vorräte entsprechender Substanzen der Entsorgung zuzuführen. Infolgedessen müssen bundesweit Feuerwehren ihren Löschmittelbestand neu organisieren und Ersatzprodukte anschaffen. Die Brandschutzexperten des Essener Brandschutzservice EBS berichten in diesem Zusammenhang über F-500, einen besonders effizienten, gesundheits- und umweltverträglichen Löschwasserzusatz.

F-500 wird vom US-amerikanischen Unternehmen Hazard Control Technologies, Inc. (HCT) hergestellt und über ein Tochterunternehmen in Europa vertrieben. Es wurde sowohl von der NATO, der National Fire Protection Association (NFPA) als auch der MPA Dresden und der italienischen RINA für den Einsatz durch europäische Feuerwehren zertifiziert und kann auf eine internationale Erfolgsgeschichte in der professionellen Brandbekämpfung verweisen. In Deutschland wird F-500 bereits im gesamten Bundesgebiet mit Erfolg verwendet.

Im Gegensatz zu vielen bisher verbreiteten Löschmitteln ist F-500 weder giftig noch gesundheitsschädigend. Es enthält keine krebsauslösenden und erbgutverändernden Inhaltsstoffe oder Halogene und unterliegt keiner Kennzeichnungspflicht nach der Gefahrstoffverordnung. Selbst als Konzentrat weist das innovative Löschmittel keine korrosiven Qualitäten auf, die signifikant stärker wären als bei Wasser. Zudem wird es innerhalb kurzer Zeit biologisch abgebaut und kann daher, die übliche Verdünnung durch häusliche Abwässer vorausgesetzt, problemlos in Klärwerke eingebracht werden. HCT ist um die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche bemüht, was sich in seiner ISO 9001 Zertifizierung ebenso niederschlägt wie in der für F-500 garantierten Produkthaltbarkeit von 15 Jahren.

F-500 wurde als multifunktionaler Löschmittelzusatz mit Spezialeigenschaften konzipiert. Als Tensid verfügt F-500 über die chemischen Eigenschaften eines amphiphatischen Moleküls. Es hat daher auf molekularer Ebene einen hydrophilen (polaren) und einen hydrophoben (unpolaren) Teil. Wird eine kritische Konzentration von F-500-Molekülen im Wasser überschritten, wirkt die Substanz aufgrund ihrer amphiphatischen Struktur als Emulgator, der in der Lage ist, untereinander nicht mischbare Flüssigkeiten in eine Emulsion umzuwandeln. In der Brandbekämpfung kann aufgrund dieser Eigenschaft eine Vielzahl von Substanzen, beispielsweise Benzin oder Rauchpartikel, in F-500 enthaltendem Löschwasser luftdicht eingeschlossen und dem Brandprozess entzogen werden. Zudem senkt die Zugabe von F-500 die Oberflächenspannung und den Siedepunkt von Löschwasser, wodurch es ab einer Temperatur von ca. 70°C Wasserdampf abgibt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren werden durch den verhältnismäßig kühlen Wasserdampf einer geringeren Verbrühungsgefahr ausgesetzt und können wesentlich schneller Arbeiten ausführen, für die eine Berührung der Brandmaterialien notwendig ist.

Je nach Brandklasse sind verschiedene Mischungsverhältnisse von F-500 und Wasser zu verwenden. In der Bekämpfung von Bränden der Klasse A ist eine bis zu 1%ige Konzentration des Löschmittelzusatzes anzuwenden, in allen anderen Brandklassen eine 3%ige.

Das mit F-500 vermischte Löschwasser dringt schnell in brennende Substanzen und Hohlräume ein. Die rasche und kühle Wasserdampfentwicklung bringt brennende Materialien unter deren Zündtemperatur, und das Feuer erlischt.

Mischt man die Löschflüssigkeit (97% Wasser + 3% F-500) mindestens im Verhältnis 4:1 unter hohem Druck (> 5 bar) am Strahlrohr mit in Brand geratenen flüssigen Kohlenwasserstoffen (z.B. Kraftstoffen), so gelingt es die brennbare Flüssigkeit auf Dauer zu löschen und brandtechnisch inaktiv zu machen. Die entstehende Emulsion verhindert die weitere Bildung brennbarer Dämpfe, wodurch sich die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöht.

Die Verwendung des Löschmittelzusatzes und des Gemisches verlangt von den Feuerwehren keine spezielle Ausrüstung. Es wird entweder mit vorhandenem Gerät hergestellt oder als Fertigmischung in Löschtankfahrzeugen transportiert. Im Einsatz wird es nicht über Schaumrohre, sondern übliche Strahlrohre, Monitore und Löschlanzen abgegeben.

Die Verwendung eines F-500 Löschmittelgemisches bei Bränden der Klasse A erfolgt grundsätzlich wie der Löscheinsatz von zusatzfreiem Wasser. Je aggressiver der Löschangriff erfolgt, desto schneller stellt sich der Löscherfolg ein. Anfangs wird ein gerader Sprühstoß direkt auf den Brandherd gerichtet, wodurch die Rauchentwicklung sinkt und die Sicht verbessert wird. Nachdem sich ein erster Löscherfolg eingestellt hat, sollten die Löschkräfte den Brandherd mit einer breiter gefächerten Bekämpfung der Brandfläche näher rücken. Erstreckt sich der Brand auf kompakte Feststoffe wie Papier- oder Strohballen, wird zuerst deren Oberfläche unter Einsatz eines Sprühstrahls gelöscht.

Für die Bekämpfung von Bränden der Klasse B ergeben sich Abweichungen von der bisherigen Löschtaktik, brennende Flüssigkeiten mit Löschmittel abzudecken. Die chemischen Eigenschaften von F-500 erzeugen einen Löscherfolg durch das Zusammenwirken schnellen Wärmeentzuges und luftdichten Einschlusses brennbarer Dämpfe oder freier Radikale. Die effektivste Löschtaktik besteht in diesem Fall aus einer aggressiven, kreisenden Besprühung des Brandes mit dem Löschmittelgemisch. Die Stärke und Geschwindigkeit der Vermischung von F-500-haltigem Löschwassergemisch und brennender Flüssigkeit bestimmt, wie schnell und effektiv der Löscherfolg erreicht wird.

Weiterführende Fragen zu F-500 und einem effektiven Brandschutz, der den Einsatz der Feuerwehr von vornherein unnötig werden lässt, beantworten die Brandschutzfachleute des Essener Brandschutzservice EBS jederzeit gerne.

Pressekontakt
Essener Brandschutz Service EBS
Ansprechpartner:
W. Bär
Schornstr. 38
45128 Essen

Tel.: 0201 - 78 77 00
Fax: 0201 - 87 77 412
Mob. Tel.: 0163 - 77 22 493

E-Mail:
Homepage: http://www.brandschutz-essen.com vom US-amerikanischen Unternehmen Hazard Control Technologies, Inc. (HCT) hergestellt und über ein Tochterunternehmen in Europa vertrieben. Es wurde sowohl von der NATO, der National Fire Protection Association (NFPA) als auch der MPA Dresden und der italienischen RINA für den Einsatz durch europäische Feuerwehren zertifiziert und kann auf eine internationale Erfolgsgeschichte in der professionellen Brandbekämpfung verweisen. In Deutschland wird F-500 bereits im gesamten Bundesgebiet mit Erfolg verwendet.

Im Gegensatz zu vielen bisher verbreiteten Löschmitteln ist F-500 weder giftig noch gesundheitsschädigend. Es enthält keine krebsauslösenden und erbgutverändernden Inhaltsstoffe oder Halogene und unterliegt keiner Kennzeichnungspflicht nach der Gefahrstoffverordnung. Selbst als Konzentrat weist das innovative Löschmittel keine korrosiven Qualitäten auf, die signifikant stärker wären als bei Wasser. Zudem wird es innerhalb kurzer Zeit biologisch abgebaut und kann daher, die übliche Verdünnung durch häusliche Abwässer vorausgesetzt, problemlos in Klärwerke eingebracht werden. HCT ist um die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche bemüht, was sich in seiner ISO 9001 Zertifizierung ebenso niederschlägt wie in der für F-500 garantierten Produkthaltbarkeit von 15 Jahren.

F-500 wurde als multifunktionaler Löschmittelzusatz mit Spezialeigenschaften konzipiert. Als Tensid verfügt F-500 über die chemischen Eigenschaften eines amphiphatischen Moleküls. Es hat daher auf molekularer Ebene einen hydrophilen (polaren) und einen hydrophoben (unpolaren) Teil. Wird eine kritische Konzentration von F-500-Molekülen im Wasser überschritten, wirkt die Substanz aufgrund ihrer amphiphatischen Struktur als Emulgator, der in der Lage ist, untereinander nicht mischbare Flüssigkeiten in eine Emulsion umzuwandeln. In der Brandbekämpfung kann aufgrund dieser Eigenschaft eine Vielzahl von Substanzen, beispielsweise Benzin oder Rauchpartikel, in F-500 enthaltendem Löschwasser luftdicht eingeschlossen und dem Brandprozess entzogen werden. Zudem senkt die Zugabe von F-500 die Oberflächenspannung und den Siedepunkt von Löschwasser, wodurch es ab einer Temperatur von ca. 70°C Wasserdampf abgibt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren werden durch den verhältnismäßig kühlen Wasserdampf einer geringeren Verbrühungsgefahr ausgesetzt und können wesentlich schneller Arbeiten ausführen, für die eine Berührung der Brandmaterialien notwendig ist.

Je nach Brandklasse sind verschiedene Mischungsverhältnisse von F-500 und Wasser zu verwenden. In der Bekämpfung von Bränden der Klasse A ist eine bis zu 1%ige Konzentration des Löschmittelzusatzes anzuwenden, in allen anderen Brandklassen eine 3%ige.

Das mit F-500 vermischte Löschwasser dringt schnell in brennende Substanzen und Hohlräume ein. Die rasche und kühle Wasserdampfentwicklung bringt brennende Materialien unter deren Zündtemperatur, und das Feuer erlischt.

Mischt man die Löschflüssigkeit (97% Wasser + 3% F-500) mindestens im Verhältnis 4:1 unter hohem Druck (> 5 bar) am Strahlrohr mit in Brand geratenen flüssigen Kohlenwasserstoffen (z.B. Kraftstoffen), so gelingt es die brennbare Flüssigkeit auf Dauer zu löschen und brandtechnisch inaktiv zu machen. Die entstehende Emulsion verhindert die weitere Bildung brennbarer Dämpfe, wodurch sich die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöht.

Die Verwendung des Löschmittelzusatzes und des Gemisches verlangt von den Feuerwehren keine spezielle Ausrüstung. Es wird entweder mit vorhandenem Gerät hergestellt oder als Fertigmischung in Löschtankfahrzeugen transportiert. Im Einsatz wird es nicht über Schaumrohre, sondern übliche Strahlrohre, Monitore und Löschlanzen abgegeben.

Die Verwendung eines F-500 Löschmittelgemisches bei Bränden der Klasse A erfolgt grundsätzlich wie der Löscheinsatz von zusatzfreiem Wasser. Je aggressiver der Löschangriff erfolgt, desto schneller stellt sich der Löscherfolg ein. Anfangs wird ein gerader Sprühstoß direkt auf den Brandherd gerichtet, wodurch die Rauchentwicklung sinkt und die Sicht verbessert wird. Nachdem sich ein erster Löscherfolg eingestellt hat, sollten die Löschkräfte den Brandherd mit einer breiter gefächerten Bekämpfung der Brandfläche näher rücken. Erstreckt sich der Brand auf kompakte Feststoffe wie Papier- oder Strohballen, wird zuerst deren Oberfläche unter Einsatz eines Sprühstrahls gelöscht.

Für die Bekämpfung von Bränden der Klasse B ergeben sich Abweichungen von der bisherigen Löschtaktik, brennende Flüssigkeiten mit Löschmittel abzudecken. Die chemischen Eigenschaften von F-500 erzeugen einen Löscherfolg durch das Zusammenwirken schnellen Wärmeentzuges und luftdichten Einschlusses brennbarer Dämpfe oder freier Radikale. Die effektivste Löschtaktik besteht in diesem Fall aus einer aggressiven, kreisenden Besprühung des Brandes mit dem Löschmittelgemisch. Die Stärke und Geschwindigkeit der Vermischung von F-500-haltigem Löschwassergemisch und brennender Flüssigkeit bestimmt, wie schnell und effektiv der Löscherfolg erreicht wird.

Weiterführende Fragen zu F-500 und einem effektiven Brandschutz, der den Einsatz der Feuerwehr von vornherein unnötig werden lässt, beantworten die Brandschutzfachleute des Essener Brandschutzservice EBS jederzeit gerne.

08.09.2010 15:27

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