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Helios-Verlag Karl-Heinz Pröhuber: Doku. Intervention ČSSR '68

Guntram König (Hrsg) Wolfgang Wünsche / Günter Heinemann ČSSR-Intervention 68, DDR dabei ? NVA marschiert nicht, Zeitzeugenberichte

ca. 200 Seiten, fest gebunden mit Schutzumschlag, diverse AbbildungenISBN 978-3-938208-74-8

Thema dieses Buches ist die militärische Intervention der CSSR im Sommer 1968 durch die Truppen des Warschauer Vertrages, in deren Ergebnis der ?Prager Frühling? ? die politischen und ökonomischen Reformen des Sozialismus in der CSSR unter Führung von Alexander Dubcek ? gewaltsam beendet wurden.
Die DDR-Führung war mitschuldig an diesem eklatanten Völkerrechtsbruch. Außer der politischen Zustimmung Walter Ulbrichts zum Interventionsbeschluß des sowjetischen Politbüros am 18. August 1968 gibt es zahlreiche andere Tatsachen wie Armee und Staat darauf vorbereitet wurden. So sollten zwei NVA-Divisionen am Einmarsch am 21. August 1968 bzw. später teilnehmen. Nachzuweisen, daß beide Divisionen das Territorium der CSSR nicht betreten haben, ist spezielles Anliegen dieser Publikation. Warum das nicht geschah, ist bis heute umstritten. Auch die Angaben der Dokumente und der Zeitzeugen über die zeitweilige operative Unterstellung beider Divisionen unter sowjetische Befehlshaber sind widersprüchlich. Aber es werden Zusammenhänge dargestellt, anhand derer sich der Leser ein eigenes Urteil bilden kann.

Unteroffizier Egon Krenz 1958. Er war im Artillerieregiment 16 in Prora (Mit freundlicher Genehmigung durch E. Krenz)

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Die beiden Studien des Militärhistorikers W. Wünsche geben einen Überblick über die wesentlichen politischen und militärischen Ereignisse der Vorbereitung und Durchführung der Intervention. Sie werden ergänzt durch Berichte ehemaliger NVA-Offiziere, die in unterschiedlichsten Dienststellungen Akteure militärischer Handlungen waren und somit Zeitzeugen sind. Es sind die Beiträge von Sturm, Goldbach, Butzlaff, Leonhardt, Paduch, Schäfer, Ebert, Irrgang und Lemmens. Eine weitere Ergänzung sind Originaldokumente, so z.B. das Protokoll der Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates vom 29.7.1968.
Eine zweite Zeitzeugengruppe sind der sowjetische Außenpolitiker V. Falin, der Bundeswehrgeneral Thilo und der Reformgegner in der CSSR-Führung V. Bilak, deren Berichte wenig bekannte Tatsachen enthalten.
Eine dritte Zeitzeugengruppe sind die Autoren aus dem Osterzgebirge (König, Koschka, Nitzsche u.a.), die über die Handlungen der sowjetischen Truppen berichten, die bereits Wochen vor dem Einmarsch dort konzentriert waren.
Der Beitrag von Dr. Kloucek ist eine Dokumentation von Fotos, Plakaten und Tagebuchaufzeichnungen, die Handlungen sowjetischer Truppen und Widerstandshandlungen der Bevölkerung im Raum Pilsen zum Inhalt haben.


Der Anhang bietet Informationen für den Leser über die Haltung der Bevölkerung der DDR zur Landesverteidigung, über die Strukturen der NVA, der Grenztruppen und der GSSD sowie das Wehrpflichtgesetz der DDR vom 24. Januar 1962.

Guntram König
Der Herausgeber, Guntram König, Jahrgang 1940. Er leistete seinen Grundwehrdienst in der NVA von 1966-68 im MSR-3 in Brandenburg-Hohenstücken. Als Maschinenschlosser arbeitete er in verschiedenen Betrieben in und in der Umgebung von Dippoldiswalde. Seit Jahrzehnten füllen die Philatelie und andere Sammelgebiete sein Leben aus. Er wohnt in Sachsen. In Gemeinschaftsarbeit mit Herrn Heinemann erstellte er einen Katalog zur Bewertung von philatelistischen Belegen der NVA und des MdI.

Dr. Wolfgang Wünsche
Mitarbeiter und Hauptautor, Dr. Wolfgang Wünsche, Jahrgang 1929,gelernter Schlosser. Ab 1952 bis 1990 Berufsoffizier der KVP/NVA. Fernstudium an der Leipziger Karl-Marx-Universität mit dem Abschluß als Diplommilitärhistoriker.1975 Promotion als Doktor der Militärwissenschaft an der Militärakademie ?Friedrich Engels?. Er war in verschiedenen Dienststellungen tätig. Letzter Dienstgrad Oberst, letzte Dienststellung Chefradakteur der Zeitschriften ?Militärwesen?. Seit der Wende ist er auf militärhistorischem Gebiet aktiv. Sein Wohnort ist Berlin.

Günter Heinemann
Mitarbeiter Günter Heinemann, Jahrgang 1952, nach dem Abitur zur NVA, Berufssoldat in verschiedenen Dienststellungen der Pioniertruppen und nach der Wende in einer Panzerpionierkompanie bei der Bundeswehr. Zuletzt Dienst im Materialamt/Logistikzentrum des Heeres in Bad Neuenahr. Er lebt mit seiner Familie in Rheinland-Pfalz.

Bilddateien:


Unteroffizier Egon Krenz 1958. Er war im Artillerieregiment 16 in Prora (Mit freundlicher Genehmigung durch E. Krenz)
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29.05.2008 13:06

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