Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung
veröffentlichen
» PR-Paket buchen
»Top-Platzierung buchen
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Handel & Wirtschaft

Insolvenzverfahren der Pongs & Zahn AG - Insolvenzverwalter bestreitet angemeldete Forderungen aus Genussscheinen

München, den 26.10.2011 – Anleger, welche meist vermittelt über das Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch bzw.
Accessio, in Genussscheine der Pongs & Zahn AG investiert hatten, erhielten vor einiger Zeit die Aufforderung ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden. Wer dies getan hat, erhält nun Post vom Insolvenzverwalter bzw. dem Amtsgericht Charlottenburg. In diesem Schreiben wird mitgeteilt, dass in dem Insolvenzverfahren über die Pongs & Zahn AG (Az 36p IN 5893/10) die angemeldeten Forderungen vom Verwalter, Rechtsanwalt Prof. Rolf Rattunde aus Berlin, bestritten werden. Was bedeutet dies nun für die Anleger?

Eine Erklärung findet sich direkt auf der Mitteilung des Amtsgerichts Charlottenburg. Dort heißt es, dass die Forderungen vor allem deshalb bestritten seien, da es sich nach den Genussscheinbedingungen um so genannte nachrangige Forderungen handelt.

KAP Rechtsanwälte | Krause Appelt Partnerschaft

[Großes Bild anzeigen]
Laut Rechtsanwalt Thorsten Krause von der auf Anlegerschutz spezialisierten Kanzlei KAP Rechtsanwälte bedeutet dies, dass im Insolvenzverfahren zunächst die vor- und normalrangigen Forderungen ausgeglichen werden. Erst wenn diese komplett bezahlt sind, kann ein eventuell bestehender Rest auf die bestehenden nachrangigen Forderungen verteilt werden. “Es stellt sich die Frage, ob die Verfolgung der Ansprüche im Insolvenzverfahren tatsächlich wirtschaftlichen Sinn macht, da hierdurch weitere Kosten entstehen würden” befürchtet Anwalt Krause.

Die Vorgänge rund um die Pongs & Zahn AG als auch die Verkäufe bei der Accessio sind ein guter Grund darüber nachzudenken, Schadenszusatzansprüche gegenüber anderen Gegnern geltend zu machen. Insbesondere da Herrn Rechtsanwalt Thorsten Krause bekannt ist, das die Pongs & Zahn AG bereits im Jahr 2007 eine Ad-Hoc-Mitteilung herausgegeben hatte, die vor hohen Verlusten warnte. Trotzdem wurde dieses Papier nach seinen Erkenntnissen auch weiter von der Accessio sicherheitsorientierten Anlegern verkauft. Nach Ansicht der Kanzlei KAP Rechtsanwälte besteht hier die Möglichkeit, den entstandenen Schaden gegenüber der mit der Accessio eng zusammenarbeiteten Depotbank geltend zu machen. Entsprechende Klagen wurden beim Landgericht München I bereits eingereicht.

KAP Rechtsanwälte raten betroffenen Anlegern, sich von einem auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierten Anwalts beraten zu lassen, um mögliche Ansprüche zu prüfen.

Bilddateien:


KAP Rechtsanwälte | Krause Appelt Partnerschaft
[Großes Bild anzeigen]

28.10.2011 10:05

Das könnte auch Sie interessieren:

Insolvenz:

Schuldenfrei in 36 Monaten - Das neue Insolvenzverfahren tri...
IS-SCHULDENFREI.DE informiert; Ab dem 01. Juli 2014 tritt ein neues Insolvenzverfahren in Kraft. Somit haben Schuldner die Möglichkeit, die Laufzeit von 6 Jahren auf 3 Jahre (36 Monate) zu verkürzen. Das bedeutet natürlich eine große...

Windreich Insolvenz – Schadenersatzansprüche gegen Safra Sar...
München, Berlin, 18.02.2014 – Nach Presseberichten soll die Schweizer Safra Sarasin Bank einer Vielzahl von Kunden riskante Anlagen der Windreich empfohlen und dabei das eigene Provisionsinteresse verschwiegen haben. Sollten die Vorwürfe zutreffen,...

Genussschein:

Genussscheinbeteiligungen - Urteil des BGH vom 28.05.2013
In einem ganz aktuellen Fall vom 28. Mai 2013 hatte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe darüber zu entscheiden, ob und gegebenenfalls in welcher Form, ein ausgebendes Unternehmen von Genussscheinen die Vertragsbedingungen anzupassen hat, wenn es mit...

MCM Investor Management AG: mehr Eigentumswohnungen in Deuts...
Magdeburg, 11.07.2013. Was war das für ein Aufstand, als die Bundesregierung 1982 auf die Idee kam, ihre Bürger zu zählen und nach den Lebensgewohnheiten zu befragen. Nach erheblicher, auch politischer Diskussion und nach entsprechenden Änderungen,...

MCM Investor Management AG: Diversifikation bei Finanzproduk...
Magdeburg, 11.06.2013 Hat man als Anleger Kapital als Geldanlage zur Verfügung, ist die Risikostreuung des Kapitals sehr wichtig. Man bezeichnet die Verteilung des Kapitals auf unterschiedliche Anlageformen und Finanzprodukte auch als...

Geschlossene Fonds: immer wieder Urteile gegen die Commerzba...
„Die Bank an Ihrer Seite“ – mit diesem Slogan wirbt die Commerzbank AG für ihre Leistungen. Gesellschaftliche Verantwortung ist laut Unternehmenswebsite ein Bestandteil ihrer Strategie. Ganz andere Erfahrungen haben aber Anleger gemacht, die auf...

Schiffsfonds-Anlegerin siegt vor Gericht gegen Commerzbank A...
Die Fachkanzlei Mutschke hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main ein positives Urteil für eine Anlegerin erwirkt, die in den geschlossenen Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 156-NAUSOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS „BRITTA“ KG investiert...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:

Logo: KAP Rechtsanwälte | Krause Appelt Partnerschaft


KAP Rechtsanwälte | Krause Appelt Partnerschaft

KAP Rechtsanwälte
Krause Appelt Partnerschaft von Rechtsanwälten
Sonnenstraße 19
D-80331 München

Telefon: + 49 (0) 89 - 41 61 72 75-0
Fax: + 49 (0) 89 - 41 61 72 75 - 9
Mail:
www.kap-fachanwalt-rechtsanwaelte.de

Eingetragen im Partnerschaftsregister des Amtsgerichts München, PR 1069

KAP Rechtsanwälte haben sich auf die Vertretung geschädigter Anleger spezialisiert. Die Rechtsanwälte der Kanzlei verfügen über langjährige Berufserfahrung im Bereich des Anlegerschutzes für Kapitalanlagen. An vielen wegweisenden...

mehr »