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Kunstausstellung "Leidenschaften" von Dimitri Vojnov

Planet Vivid Gallery lädt Sie herzlich ein zur Eröffnung der Einzelausstellung "Leidenschaften" von Dimitri Vojnov.

Dimitri Vojnov * 1946, Ressen, Bulgarien

1967 - 1972 Studium an der Akademie der schönen Künste, Sofia
1972 - 1981 Freier Künstler in den Bereichen Malerei und Grafik
1981 - 1985 Dozent für Malerei an der Akademie für schöne Künste, Sofia
seit 1986 lebt und arbeitet in Ruppertshain bei Frankfurt/Main in seinem Studio am Zauberberg

Dimitri Vojnov ist ein Realist und ein Meister des Details. Es entstehen sinnlich-mystische Bildwelten, die reale und visionäre Einblicke vermitteln.
Er hatte schon immer ein hohes Interesse an den großen Malern der Kunstgeschichte und der Renaissance, wie zum Beispiel Piero della Francesca oder Hans Holbein und verwendet teilweise als Hintergrund ein intensives Cobaltblau, das eine Referenz zu dieser Epoche darstellt.
Unverkennbar ist in seiner Malerei seine lange klassisch akademische Ausbildung, die mit inhaltlich provokanten Darstellungen und Erotik fesseln, die häufig bis ins Groteske übersteigert sind.

Goethe in Italien, Öl auf Leinwand, 200 x 200 cm

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In seinen Bildern findet häufig ein Spektakel statt mit zum Teil grotesk verzerrten, karikierenden Bildern, in denen halbseidene oder dekadente Welten entstehen mit einer stark erotischen Grundtendenz.
Manchmal haben seine Werke auch eine gesellschaftspolitische Note, wie in dem Werk „Der Raub der Europa", das symbolisch die politische Uneinigkeit von Europa darstellt.
Besonders polarisiert hat Vojnov mit seiner Bilderserie „Paris Bar", das einem Führer durch das nächtliche Berlin gleicht, wo er Bilder aus der illustren Gesellschaft künstlerisch verarbeitet hat. Es entsteht eine phantastische Partyszene mit grotesken und skurrilen Anflügen.
In seinen Werken sind die Figuren männlich wie weiblich zumeist fast gänzlich nackt, wobei er meisterlich die menschliche Haut bildlich umsetzt. Die Weiblichkeit ist in vielen Posen dargestellt. Skurril sind seine Frauenportraits mit großem Kopfschmuck, wie zum Beispiel Baguettes, ein großer roter Krebs, Haare wie Kirschen oder Kaffeekannen und -Tassen.


Die Symbolik in seinen Bildern ist vielfach schwer zu deuten. Der Künstler sagt selbst, er male aus der Phantasie und erzähle Geschichten.
Die verbundenen Augen einer Dame, Kartenspiele an den Fußzehen, eine voluminöse Braut mit einem Ganter zwischen den Beinen - meist sind die Augen der Frauen durch einen Turban, Faschen oder Tücher verdeckt, wobei man sich die Frage stellt, wollen sie nichts sehen oder dürfen sie nichts sehen? Vojnov erklärt sehr knapp dazu, daß Frauen ein hohes Maß an Sensitivität hätten und würden auch mit verbundenen Sinnen alles erfühlen und wissen.
Malerei ist für Vojnov ein Spiel, Theater, auch Lüge. Häufig ist in seinen Partyszenen und Gelage ähnlichen gesellschaftlichen Darstellungen ein Kartenspiel angedeutet.
Abschließend beschrieben: Die Werke des Dimitri Vojnov sind skurril, phantasiereich und von intensiver Farbgebung - sie beunruhigen, wühlen emotional auf und fesseln zugleich.

Ihre Helen Hofmann

Bilddateien:


Goethe in Italien, Öl auf Leinwand, 200 x 200 cm
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Nachtleben, Öl auf Leinwand, 110 x 180 cm
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Nachtleben, Öl auf Leinwand, 120 x 190 cm
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Hommage an Bronzino, Öl auf Leinwand, 110 x 90 cm
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10.05.2009 17:02

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