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Nicht jeder Maler ist auch Elektromeister. Vorschriften zum Arbeitsschutz sind bei Elektrolaien im Handwerk häufig unbekannt.

Ein alltäglicher Fall: Die Mitarbeiter eines Fensterreinigungsunternehmens reinigen die Außenfassade eines Bürohauses.
Der Strom für ein Dampfreinigungsgerät wird über eine Kabeltrommel direkt aus einer Außensteckdose entnommen. Guten Gewissens gehen die Mitarbeiter ans Werk. Sie sind sich nicht bewusst, dass sie gerade gegen eine Vorschrift der Berufsgenossenschaften verstoßen.

Handwerker aus Bereichen, die nur oberflächlich Berührungspunkte mit der Elektrotechnik haben, sind sich der Gefahren, denen sie sich im alltäglichen Umgang mit ihren elektrischen Betriebsmitteln aussetzen, oft nicht bewusst. Wie wir alle es aus dem Privatleben gewohnt sind, werden Elektrogeräte häufig ohne zusätzliche Schutzvorrichtung an vorhandene Steckdosen angeschlossen. Wie selbstverständlich wird dabei davon ausgegangen, dass die entsprechenden Steckdosen fachmännisch angeschlossen wurden und unbeschädigt sind. Kann man sich dessen aber immer so sicher sein?
Tatsächlich hat die Häufung der Unfälle, deren Ursache auf eine unsachgemäße Elektroinstallation zurückzuführen ist, dazu geführt, dass die Berufsgenossenschaften in Rahmen der BGI 608 bereits im Juni 2004 festgelegt haben, dass auf Baustellen, hierzu zählen auch Serviceeinsätze und kleine Baustellen, die durch Maler, Fliesenleger, Dachdecker, Gas- und Wasserinstallateure usw. eingerichtet werden, die Verwendung von vorhandenen Steckdosen ohne weiteres nicht zulässig ist. Vielmehr muss für die Stromversorgung ein definierter Speisepunkt eingerichtet werden. Auf großen Baustellen wird diese Aufgabe häufig von Baustromverteilern übernommen, deren integrierte Schutzvorrichtungen die Handwerker vor Schäden bewahren sollen. Dieses Verfahren ist auf kleinen Baustellen und bei Serviceeinsätzen allerdings nicht praxisgerecht. Die Größe und das Gewicht dieser Einrichtungen erlauben nur bedingt einen mobilen Einsatz.

Den PRCD-S gibt es in verschiedenen Ausführungen

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Daher bietet die Heinrich Kopp GmbH seit einiger Zeit eine ortsveränderliche Schutzeinrichtung an, die den Anforderung aus der BGI 608 an einen Speisepunkt erfüllt. Diese mobile Schutzeinrichtung (PRCD-S) wird einfach zwischen Elektrowerkzeug und Steckdose gesteckt. Das Gerät überprüft die Steckdose auf ihre ordnungsgemäße Installation und lässt sich nur einschalten, wenn die Steckdose gefahrlos verwendet werden kann. Einmal eingeschaltet dient das Gerät als Fehlerstromschutzschalter (FI) und schaltet bei nachträglich eintretenden Isolationsfehlern, die z.B. durch Quetschungen der stromführenden Leitung entstehen können, zuverlässig ab. Somit schützt das Gerät seinen Anwender zweifach.
In dieser Doppelfunktion liegt aber auch ein häufig anzutreffendes Missverständnis begründet. Oft werden mobile Fehlerstromschutzschalter, häufig PRCD genannt, mit dem PRCD-S verwechselt und die Anwender wiegen sich in falscher Sicherheit. Nur der PRCD-S ist in der Lage, alle 3 Leitungen einer Steckdose (Phase, Neutralleiter und Schutzleiter) auf ihre ordnungsgemäße Funktion zu überprüfen. Und nur der PRCD-S entspricht den Anforderungen aus der BGI 608. Alle übrigen Geräte sind nicht für den gewerblichen Einsatz als Speisepunkt geeignet. Daher sollte jeder Handwerker die Ausstattung seines Einsatzfahrzeuges auf das Vorhandensein eines echten PRCD-S überprüfen.


Aber gerade auch die Arbeitgeber sind hier in der Verantwortung, denn laut Arbeitsschutzgesetz müssen sie sicherstellen, dass Arbeitnehmer vor Gefahren, die am Arbeitsplatz entstehen können, stets mit Mitteln geschützt werden, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen.
Und natürlich sollten auch Sicherheitsbeauftragte genau prüfen, ob interne oder wie im oben aufgeführten Beispiel extern beauftragte Handwerker, einen der BGI 608 entsprechenden Speisepunkt in Ihrem Unternehmen benutzen.
Zum besseren Verständnis hat die Heinrich Kopp GmbH eine Übersichtstabelle veröffentlicht, die verdeutlichen soll, welchen Schutzpegel die einzelnen in der Praxis eingesetzten Schutzvorrichtungen bieten. Daraus geht deutlich hervor, dass nur der PRCD-S umfassenden Schutz vor Elektrounfällen auf kleinen Baustellen bietet.

Fazit: Arbeitgeber, Auftraggeber, Sicherheitsbeauftragte und jeder Handwerker für sich, sollten auf die richtige Wahl Ihrer Schutzausstattung Wert legen.

Bilddateien:


Den PRCD-S gibt es in verschiedenen Ausführungen
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Nur der PRCD-S bietet den geforderten Schutzumfang.
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10.01.2007 17:59

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