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Rückstausicherung: Erfahren Sie hier, wie Sie sich gegen Rückstau sichern können; denn Kommunen und Versicherungen leisten in der Regel nicht.

„Feuerwehr musste Keller leer pumpen" oder ähnliche Sätze findet man immer wieder in Zeitungsberichten über die Folgen heftiger Gewitterregen in besiedelten Gebieten.

Nach Aussagen von Meteorologen nehmen Starkregenfälle in den kommenden Jahren drastisch zu: Häufig treten sie im Sommer nach langen Hitzeperioden auf. Die Niederschlagsmengen übersteigen dann oftmals die Aufnahmekapazitäten der öffentlichen Kanalisation. Wenn nun das Abwasser nicht schnell genug abfließen kann, führt dies zu einem Abwasser-Stau. Von Rückstau spricht man in diesem Zusammenhang, wenn das Abwasser von der öffentlichen Kanalisation in die Hausanschlüsse gedrückt wird. Als Folge können bei fehlenden Rückstausicherungen dem Hauseigentümer schnell horrende Schäden entstehen.

Nach aktueller Rechtsprechung (OLG Celle) hat der Grundstückseigentümer praktisch keine Chance die Gemeinde als Betreiber der öffentlichen Kanalisation für Rückstau-Schäden bei fehlender sachgerechter Rückstausicherung in Regress zu nehmen. Zudem können Versicherungen Leistungen stark einschränken oder gänzlich ablehnen, wenn die Grundstücksentwässerung nicht den Vorschriften und Regeln der Technik entspricht – hierzu zählt auch die Installation von Rückstausicherungen. Der Verzicht auf Rückstausicherungen kann folglich schnell zu bösen Überraschungen führen.

Die Abfluss-AS-Allianz weist darauf hin, dass nur wenige Maßnahmen nötig sind, um Rückstausicherungen adäquat zu installieren und zu warten.

1. Schritt: Überprüfung

Zunächst sollte durch ein Fachunternehmen überprüft werden, ob überhaupt die Abflussleitungen gegen Rückstau gesichert sind.

Alle Abflussleitungen im Haus, die über der Straßenoberkante (sog. Rückstauebene) liegen, müssen ohne Rückstausicherung direkt an den Kanal angeschlossen werden. Dagegen besteht die Pflicht zur Rückstausicherung von Abflussleitungen, die unterhalb der Straßenoberkante (Rückstauebene) liegen, wie z.B. Bodenabläufe in der Waschküche.

2. Schritt: Installation einer geeigneten Rückstausicherung & Wartung

Wann welche Rückstausicherung einzubauen ist, kann an dieser Stelle nicht pauschal beantwortet werden. Hier sollte ein Fachunternehmen konsultiert werden.

Grundsätzlich ist Abwasser, das unterhalb der Rückstauebene anfällt, gemäß DIN EN 12056-1 über eine Hebeanlage der öffentlichen Kanalisation zuzuführen. Dies gilt praktisch für alle unterkellerten Gebäude, die im Kellergeschoss z.B. eine Toilette, Waschmaschine oder Dusche haben. Nur durch eine ordnungsgemäß installierte Hebeanlage mit der entsprechenden Leitungsführung ist sichergestellt, dass kein Abwasser aus der Kanalisation in das Gebäude eindringt und gleichzeitig im Gebäude anfallendes Abwasser auch während eines Einstaus im öffentlichen Kanal abtransportiert wird.

Diese Norm ist beim Bau und Betreib einer Grundstücksentwässerungsanlage einzuhalten. Selbst wenn in einer Genehmigung nicht auf die Abwasser-Rückstau-Gefahr explizit hingewiesen wurde, verliert diese Vorschrift nicht ihre Gültigkeit.
Rückstauverschlüsse sind in bestimmten Fällen als „kleine Alternative“ zur Abwasserhebeanlage als Rückstausicherung einsetzbar.

Herr Dipl.-Ing. Stadler, Technischer Leiter der Abfluss-AS Rhein-Main-Zentrale, weist in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit einer turnusmäßigen Wartung hin: „Häufig sind die erforderlichen Rückstausicherungen in einer ordnungsgemäß installierten Grundstücksentwässerungsanlage vorhanden, und trotzdem kommt es zu Rückstau-Schäden. Dies hat dann seinen Grund in einer fehlenden oder unzureichenden Wartung der Rückstausicherungen. Abwasser-Hebeanlagen sollen gemäß DIN EN 13564 in Mehrfamilienhäusern in Zeitabständen von maximal 1/2 Jahr und bei Einfamilienhäusern von maximal einem Jahr durch ein Fachunternehmen gewartet werden.
Rückstauverschlüsse für fäkalienfreies Abwasser sollen zwei Mal im Jahr und Rückstauverschlüsse für fäkalienhaltiges Abwasser sollten mindestens zwei Mal im Jahr gewartet werden.“

„Erfolgt – trotz des Einsatzes einer geeigneten Rückstausicherung – keine fachgerechte Wartung, kann es schnell den Versicherungsschutz kosten“, so der Fachmann weiter.

Weitere Informationen zu Themen rund um das Entwässerungssystem finden Sie auf der Abfluss-AS-Allianz Homepage (http://www.abfluss-as-allianz.de ).

17.03.2009 18:01

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