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Urwald Baumweg im Naturpark Wildeshauser Geest: Fotos aus einem märchenhaften Wald

Zu seinen liebsten Ecken im Naturpark Wildeshauser Geest und im Oldenburger Land zählt der Landschaftsfotograf Herwig Klemp aus Wardenburg das Naturschutzgebiet „Urwald Baumweg“. Dementsprechend oft besucht er dieses historisch alte Waldgebiet, das erstmals Mitte des 13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt wurde.
Damals war es Jagdrevier der Fürstbischöfe zu Münster. Die hatten auch das Recht zur Holznutzung und zur Schweinemast im Wald.
Besonders vom 17. bis 19. Jahrhundert litt der Wald unter völliger Übernutzung: Ziegen, Schafe und Rinder verbissen die jungen Bäume, Schweine taten sich an den Eicheln gütlich. Die Waldweide verhinderte, dass sich der durch Holzeinschlag gelichtete Wald wieder natürlich verjüngen konnte. Im zunehmend lichten Bestand breitete sich Heide aus. Heidesoden und Laub wurden aus dem Wald geholt und als Einstreu in den Ställen genutzt, um dann als Mist auf die Äcker gefahren zu werden. Der Waldboden wurde so immer mehr seiner Nährstoffe beraubt.
Erst 1873 konnte der Oldenburgische Staat alle fremden Rechte zur Holznutzung und zur Waldweide ablösen.
Das Land Oldenburg verzichtete in der Folgezeit weitgehend auf Holzeinschläge, so dass sich das Waldbild von nun an nur noch langsam änderte. 1938 wurde das Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt. Seitdem sind alle forstlichen Eingriffe untersagt.
Urwald Baumweg: märchenhafte Stimmung zwischen Tag und Nacht. Das „Hexenhaus“ wurde inzwischen leider abgebaut.

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Als Oldenburg im 19. Jahrhundert den Wald am Baumweg unter Schutz stellte, waren die heute das Gebiet charakterisierenden Hainbuchen etwa 80 Jahre und die ebenfalls bestandsbildenden Eichen bis zu 130 Jahre alt. Ihre skurrilen Gestalten sind Folge der Waldweide. Diese Bäume wurden immer und immer wieder verbissen, bevor sie nach einer harten Kindheit und Jugend den Mäulern der Weidetiere entkommen konnten.
Der „Urwald Baumweg“ ist ein historisch, forstwissenschaftlich und ökologisch hoch interessantes Gebiet. Und für Klemp ist er einfach auch ein Phantasie-anregender Märchen- und Zauberwald. Einen kleinen Teil seiner Fotos hat er inzwischen auf seiner Homepage eingestellt. Viele ältere Kleinbilddias warten noch darauf, gescannt und ebenfalls veröffentlicht zu werden. Und neuerdings fotografiert Klemp hier nicht allein digital. Um Material für sehr starke Vergrößerungen anbieten zu können belichtet er auch auf Mittelformatdias 6x7 cm. Fotos und weitere Infos zum Urwald Baumweg auf Seite [URL entfernt]


Bilddateien:


Urwald Baumweg: märchenhafte Stimmung zwischen Tag und Nacht. Das „Hexenhaus“ wurde inzwischen leider abgebaut.
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11.03.2010 10:02

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Pressemitteilung von:


Herwig Klemp

Im Ort 4
26203 Wardenburg
Tel. 04407/717671

Dipl.-Psych Herwig Klemp befasst sich seit 1978 beruflich mit Öffentlichkeitsarbeit. Thematik: Natur und Landschaft. Zunächst angestellt bei der Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer, dann Projektleiter der Naturschutzkampagnen...

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