Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Politik

WWF-Umfrage: Deutsche setzen zu 94 Prozent auf Erneuerbare Energien / 81 Prozent der Menschen halten Kohlestrom für klimaschädlich

Berlin (ots) - Die deutsche Bevölkerung steht voll hinter dem Ausbau der erneuerbaren Energien.
In einer repräsentativen Umfrage
für den WWF sprachen sich 94 Prozent der Befragten dafür aus,
erneuerbare Energien wie Sonne und Windenergie in Zukunft stärker zur
Stromerzeugung zu nutzen. "Die Bevölkerung unterstützt den
eingeschlagenen Kurs der Bundesregierung", sagt WWF
Klimaschutzleiterin Regine Günther. "Jetzt muss die Politik
konsequent den Ausbau der klimafreundlichen Energien vorantreiben und
die richtigen Rahmenbedingungen schaffen." Morgen entscheidet der
Bundesrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause über zentrale
Gesetzesvorhaben zu Atomausstieg und Energiewende.

Als klimaschädlichste Stromgewinnung gilt den Deutschen laut
Umfrage die Kohlekraft. 81 Prozent der Befragten stuften Kohle als
sehr schädlich oder schädlich für das Klima ein. Nur ein Prozent hält
Kohlekraft für überhaupt nicht schädlich. "Auch hier zeigt die
Bevölkerungsmeinung schon heute sehr eindrücklich, wohin die Reise
gehen soll und wohin eben nicht. Die Kernkraft durch den Neubau von
Kohlekraftwerken zu ersetzen, wird von der überwältigenden Mehrheit
klar abgelehnt. Die Menschen wollen Investitionen in
Zukunftstechnologien und nicht in Klimakiller", so Günther. Der
Neubau von Kohlekraftwerken würde Deutschlands Klimaschutzbemühungen
international unglaubwürdig machen, warnt die WWF Klimaexpertin. Der
WWF fordert daher vom Gesetzgeber, den weiteren Neubau von
Kohlekraftwerken zu verhindern.

Die repräsentative Umfrage wurde von infratest dimap im Auftrag
des WWF vom 30. Juni bis 2. Juli durchgeführt. Befragt wurden


bundesweit 1.000 Menschen über 18 Jahre:

Frage1: Die deutschen Atomkraftwerke werden schrittweise bis zum
Jahr 2022 abgeschaltet. Welche Energiequellen sollte Deutschland in
Zukunft stärker zur Stromerzeugung nutzen? (Mehrfachnennungen
möglich). Ergebnis: Kohle 23%, Gas 46%, Erneuerbare Energien 94%.

Frage 2: Wenn Sie jetzt einmal an die Klimabelastungen denken, die
sich aus der Stromerzeugung ergeben. Was glauben Sie: Ist die
Stromerzeugung aus Kohle für das Klima sehr schädlich, schädlich,
weniger schädlich, oder überhaupt nicht schädlich? Ergebnis: Sehr
schädlich 29 %, schädlich 52 %, weniger schädlich 16%, überhaupt
nicht schädlich 1%.



Pressekontakt:
Kontakt:
Astrid Deilmann
Pressestelle WWF
Tel.: 030/311 777 423

07.07.2011 10:18

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

Umwelt:

Deutschland bleibt Großbaustelle in Sachen Nachhaltigkeit - ...
(pur). „Deutschland ist noch meilenweit von einer nachhaltigen Entwicklung entfernt“, bilanzieren elf Spitzenverbände, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen in ihrem neuen Bericht „Großbaustelle Nachhaltigkeit – Deutschland und die...

Familien-Schigebiet Feuerkogel wird schneesicher
…Traunsee Touristik, MND und Schneider Electric pushen mit Beschneiungsanlage kinderfreundliches Naherholungsgebiet… Das oberösterreichische Schigebiet Feuerkogel hatte trotz einer Seehöhe von 1.600 m bis zum Vorjahr kaum Winterbetrieb. Durch den...

Klimaveränderung:

Proindex Capital AG: Mit jeder Grillparty stirbt ein Stück R...
Holzkohle „made in Paraguay“ vernichtet unwiederbringbare Öko-Reservate Suhl, 23.08.2017. „Derart viel öffentliches Interesse dürften die Discounter Aldi und Lidl wohl kaum erwartet haben“, sagt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex...

Deutsche Umwelthilfe fordert Rücknahmepflicht des Handels fü...
Berlin (ots) - Pressemitteilung Tests zur Rücknahme und Kundeninformation von Energiesparlampen im Handel zeigen: Nur jeder fünfte Bau-, Drogerie- und Supermarkt informiert über die Entsorgung quecksilberhaltiger Lampen - Weniger als ein...

Danone führt Verbraucher mit Werbung für Joghurtbecher aus B...
Berlin (ots) - Pressemitteilung Deutsche Umwelthilfe mahnt Danone wegen irreführender Werbung für neue Activia-Joghurtbecher aus Bioplastik ab - IFEU-Studie belegt: Joghurtbecher aus so genanntem Biokunststoff haben keine gesamtökologischen...

Naturschutz:

Hängepartie um Meeresschutz vorerst beendet - Umweltverbände...
(pur). Vor mehr als 18 Monaten hatte das Bundesumweltministerium die Entwürfe für insgesamt sechs Naturschutzgebietsverordnungen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee veröffentlicht. Seitdem streiten die beteiligten...

Wildnis-Wegweiser für Deutschland veröffentlicht - Wildnis...
(pur). Die Initiative „Wildnis in Deutschland“, die von 18 Naturschutzorganisationen getragen wird, hat die Broschüre „Wir für Wildnis“ herausgegeben. Mit diesem „Wegweiser zu mehr Wildnis in Deutschland“ unterstreichen die Verbände und Stiftungen...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


WWF Deutschland

WWF Deutschland
Rebstöcker Straße 55
60326 Frankfurt a. M.

Ansprechpartner:
Nina Flosdorff, Pressestelle
Tel. 069 79 144 -251
Fax 069 79 144 -116

Der World Wide Fund For Nature ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Er wurde 1961 gegründet, in Deutschland 1963. Der WWF ist in mehr als 100 Ländern aktiv und wird von über fünf Millionen...

mehr »

via: Logo: news aktuell GmbH


news aktuell GmbH
www.newsaktuell.de

news aktuell GmbH
Ein Unternehmen der dpa-Gruppe
Mittelweg 144
20148 Hamburg

...

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info